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Tesla Wall Connector an der Garagenwand montiert
Marken-Guide

Tesla Wallbox im Test: Alle Ladestationen im Vergleich

Tesla ist nicht nur der weltweit größte Elektroauto-Hersteller — das Unternehmen bietet auch erstklassige Ladelösungen für Zuhause. Der Tesla Wall Connector gilt seit Jahren als Referenzprodukt: schlankes Design, schnelles Laden mit bis zu 22 kW und tiefe Integration mit Tesla-Fahrzeugen über WLAN und die Tesla-App. Wer einen Tesla fährt und eine smarte Wallbox sucht, kommt am Wall Connector kaum vorbei.

In diesem umfassenden Marken-Test bewerten wir beide Tesla-Ladestationen für den deutschen Markt: den Wall Connector (Gen 3) und den Mobile Connector. Wir vergleichen Ladeleistung, Installationsanforderungen, smarte Funktionen und Preis-Leistung mit Konkurrenten wie Wallbox Pulsar Plus, go-eCharger und Heidelberg Wallbox. Außerdem erfahren Sie alles über Installationskosten, monatliche Ladekosten und aktuelle Förderprogramme 2026.

Tesla auf einen Blick

Gegründet
2003
Hauptsitz
Austin, TX, USA
Produkte
Wall Connector, Mobile Connector
Preisbereich
230–499 €
Garantie
4 Jahre
Smart-Funktionen
WLAN, App, Solar-Integration

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Mehr erfahren

Alle Tesla Wallboxen im Vergleich

Wallbox Preis Leistung Kabel Bewertung Ideal für
Tesla Wall Connector (Gen 3)
Tesla
499 € 11 kW (3-phasig) / 22 kW optional 7,6 m 4.6 Tesla-Besitzer, die maximale Integration mit ihrem Fahrzeug, App-Steuerung und ein Premium-Ladeerlebnis wünschen. Zum Angebot
Tesla Mobile Connector
Tesla
230 € 3,7 kW (Schuko) / 11 kW (CEE rot, Adapter separat) 6,1 m 4.5 Tesla-Fahrer, die eine mobile Ladelösung für unterwegs brauchen, häufig reisen oder einen günstigen Einstieg vor der Wallbox-Installation suchen. Zum Angebot
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Tesla Wall Connector (Gen 3)

Tesla-Besitzer, die maximale Integration mit ihrem Fahrzeug, App-Steuerung und ein Premium-Ladeerlebnis wünschen.

Beste Wahl für Tesla-Fahrer

Tesla Wall Connector (Gen 3)

Tesla

499 €
4.6/5 (850 Bewertungen)
Leistung: 11 kW (3-phasig) / 22 kW optional
Kabel: 7,6 m
Anschluss: Typ 2 (Mennekes)
WLAN: Ja (Tesla-App-Integration)
Installation: Festanschluss (Drehstrom)
Nahtlose Tesla-App-Integration — Laden planen, Stromstärke begrenzen, Verbrauch überwachen
Bis zu 22 kW Ladeleistung — Tesla Model Y in ca. 5 Stunden vollgeladen
Elegantes, minimalistisches Design mit Glasfront und LED-Statusring

Der Tesla Wall Connector (Gen 3) ist der Goldstandard für das Laden von Tesla-Fahrzeugen Zuhause. In der europäischen Version mit Typ-2-Anschluss (Mennekes) liefert er bis zu 11 kW an einem 3-phasigen Drehstromanschluss — oder sogar 22 kW, wenn Ihr Hausanschluss und Fahrzeug dies unterstützen. Ein Tesla Model Y oder Model 3 lädt damit in rund 6–8 Stunden von nahezu leer auf voll. Für die allermeisten Pendler reicht eine Nacht bequem aus.

Was den Wall Connector von Drittanbieter-Wallboxen abhebt, ist die tiefe Integration in das Tesla-Ökosystem. Über die Tesla-App lassen sich Ladezeiten programmieren — ideal, um günstige Nachtstromtarife zu nutzen. Sie können die Stromstärke begrenzen, den Energieverbrauch in Echtzeit überwachen und erhalten Benachrichtigungen bei vollem Akku. Besonders hervorzuheben ist die Power-Sharing-Funktion: Bis zu sechs Wall Connector können sich einen Stromanschluss teilen und die verfügbare Leistung intelligent verteilen. Das ist ein enormer Vorteil für Haushalte mit mehreren Tesla-Fahrzeugen oder kleine Gewerbebetriebe, weil teure Zusatzinstallationen entfallen.

Das Design ist typisch Tesla — ein schlankes, weißes Gehäuse mit Glasfront und integriertem LED-Ring. Optisch wirkt er deutlich hochwertiger als viele Konkurrenten wie der go-eCharger Gemini oder Heidelberg Wallbox Energy Control. Die wichtigsten Kompromisse: Das 7,6-Meter-Kabel ist kürzer als bei vielen Wettbewerbern, und der Festanschluss erfordert zwingend einen Elektriker. Zum Preis von ca. 499 € ist er teurer als viele 11-kW-Wallboxen, doch die Software-Integration und Verarbeitungsqualität rechtfertigen den Aufpreis für Tesla-Haushalte. Wer die Gesamtkosten der Installation im Blick behalten möchte, findet in unserem Ratgeber eine detaillierte Aufschlüsselung.

Vorteile

  • Nahtlose Tesla-App-Integration — Laden planen, Stromstärke begrenzen, Verbrauch überwachen
  • Bis zu 22 kW Ladeleistung — Tesla Model Y in ca. 5 Stunden vollgeladen
  • Elegantes, minimalistisches Design mit Glasfront und LED-Statusring
  • Power Sharing: Bis zu 6 Wall Connector teilen sich einen Stromanschluss
  • WLAN-fähig mit automatischen Firmware-Updates über die Tesla-App
  • Indoor/Outdoor geeignet (IP55) — Garage, Carport oder Außenwand

Nachteile

  • Nur Festanschluss möglich — kein Stecker für einfachen Standortwechsel
  • Typ 2 ist Standard in Europa, aber keine CEE-Steckdosen-Variante verfügbar
  • 7,6 m Kabel kürzer als bei vielen Konkurrenten (go-eCharger: bis 11 m)
  • Höherer Preis als vergleichbare Wallboxen ohne Tesla-Integration
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Tesla Mobile Connector

Tesla-Fahrer, die eine mobile Ladelösung für unterwegs brauchen, häufig reisen oder einen günstigen Einstieg vor der Wallbox-Installation suchen.

Beste mobile Ladelösung

Tesla Mobile Connector

Tesla

230 €
4.5/5 (1200 Bewertungen)
Leistung: 3,7 kW (Schuko) / 11 kW (CEE rot, Adapter separat)
Kabel: 6,1 m
Anschluss: Typ 2 (Mennekes)
WLAN: Nein (Steuerung über Tesla-Fahrzeug)
Installation: Keine — Stecker und laden
Kompakt und leicht — passt problemlos in den Kofferraum für unterwegs
Funktioniert direkt an jeder Haushaltssteckdose (Schuko, 230V)
Mit CEE-Adapter (separat erhältlich) bis 11 kW Ladeleistung möglich

Der Tesla Mobile Connector ist die vielseitigste Ladelösung von Tesla — und mit ca. 230 € die günstigste Möglichkeit, einen Tesla Zuhause zu laden. Im Lieferumfang ist ein Schuko-Adapter enthalten, der an jeder normalen 230-V-Haushaltssteckdose funktioniert. Die Ladeleistung liegt dann bei 2,3 kW, was ungefähr 10–15 km Reichweite pro Stunde entspricht. Klingt wenig, reicht aber für Wenigfahrer oder als Notlösung. Mit einem separat erhältlichen CEE-rot-Adapter (ca. 50 €) steigt die Leistung auf bis zu 11 kW — damit ist ein Tesla Model 3 über Nacht problemlos vollgeladen.

Der Mobile Connector ist kompakt genug für den Kofferraum und damit ideal für Reisen, Besuche bei Verwandten oder das Laden im Urlaub. Anders als der Wall Connector verfügt er über kein eigenes WLAN, aber Ladezeiten und Stromstärke lassen sich direkt über den Tesla-Touchscreen im Fahrzeug steuern. Das 6,1 Meter lange Kabel bietet ausreichend Reichweite für die meisten Garagen. Wer mehr über mobile Wallboxen im Vergleich erfahren möchte, findet in unserem Testbericht die besten Alternativen.

Im Vergleich zu mobilen Ladegeräten von Drittanbietern ist der Tesla Mobile Connector auf Tesla-Fahrzeuge beschränkt (Typ-2-Anschluss, aber Tesla-spezifische Kommunikation für volle Funktionalität). Die Verarbeitungsqualität ist jedoch ausgezeichnet, er wird von Teslas 4-Jahres-Garantie abgedeckt, und das Adapter-System ermöglicht das Laden an nahezu jeder Steckdose. Für Tesla-Besitzer, die sich noch nicht für eine fest installierte Wallbox entschieden haben, ist der Mobile Connector der ideale Einstieg. Mit unserem Ladekosten-Rechner können Sie die tatsächlichen Kosten für Ihr Fahrprofil berechnen.

Vorteile

  • Kompakt und leicht — passt problemlos in den Kofferraum für unterwegs
  • Funktioniert direkt an jeder Haushaltssteckdose (Schuko, 230V)
  • Mit CEE-Adapter (separat erhältlich) bis 11 kW Ladeleistung möglich
  • Günstigste Tesla-Ladelösung ab ca. 230 €
  • Keine Installation nötig — echtes Plug-and-Play
  • Ladezeiten über den Tesla-Touchscreen programmierbar

Nachteile

  • CEE-Adapter für schnelles Laden nicht im Lieferumfang — Aufpreis ca. 50 €
  • An der Schuko-Steckdose nur 2,3 kW — sehr langsames Laden (ca. 10 km/Stunde)
  • Keine eigenständigen WLAN- oder Smart-Funktionen
  • Maximal 11 kW — langsamer als fest installierte 22-kW-Wallboxen

Tesla im Vergleich

Teslas Wallboxen konkurrieren direkt mit dem Wallbox Pulsar Plus und dem go-eCharger Gemini — den beiden beliebtesten smarten Wallboxen in Deutschland. So schneiden sie im direkten Vergleich ab:

Eigenschaft Tesla Wall Connector Wallbox Pulsar Plus go-eCharger Gemini
Preis ca. 499 € ca. 549 € ca. 699 €
Max. Leistung 11 kW / 22 kW 11 kW / 22 kW 11 kW / 22 kW
Smart-Funktionen Tesla-App, Zeitplanung, Energiemonitoring, Power Sharing myWallbox-App, Zeitplanung, Power Sharing, Alexa/Google go-e App, Zeitplanung, PV-Überschuss, API-Zugang
Kabellänge 7,6 m 5 m / 7 m bis 11 m
Installation Nur Festanschluss Nur Festanschluss CEE-Stecker oder Festanschluss
Anschluss Typ 2 (Mennekes) Typ 2 (Mennekes) Typ 2 (Mennekes)
Besonderheiten Tesla-Ökosystem, Solar-Integration Kompaktes Design, breite Kompatibilität Offene API, PV-Überschussladen, sehr flexibel
Garantie 4 Jahre 3 Jahre 2 Jahre
Ideal für Tesla-Haushalte Markenunabhängige Käufer Technik-Enthusiasten, PV-Besitzer

Tesla Wall Connector vs Wallbox Pulsar Plus: Beide liefern bis zu 22 kW und bieten smarte App-Steuerung. Der Wallbox Pulsar Plus ist etwas teurer (ca. 549 €), unterstützt aber Sprachsteuerung über Alexa und Google Assistant und ist herstellerunabhängig. Der Tesla Wall Connector punktet mit der tieferen Fahrzeugintegration über die Tesla-App, dem Power Sharing für bis zu 6 Geräte und einer längeren Garantie (4 vs. 3 Jahre). Für reine Tesla-Haushalte ist der Wall Connector die bessere Wahl — für gemischte Fahrzeugflotten der Pulsar Plus.

Tesla Wall Connector vs go-eCharger Gemini: Der go-eCharger ist der Favorit der deutschen Technik-Community, dank offener API, lokaler MQTT-Steuerung und hervorragender PV-Überschussintegration. Er bietet ein bis zu 11 Meter langes Kabel und ist wahlweise als Stecker- oder Festanschluss-Variante erhältlich. Allerdings ist er mit ca. 699 € deutlich teurer und hat nur 2 Jahre Garantie. Wer ein Smart-Home-System betreibt oder eine Photovoltaikanlage besitzt, sollte den go-eCharger in Betracht ziehen. Tesla-Fahrer, die maximale Fahrzeugintegration bevorzugen, fahren mit dem Wall Connector besser.

Wer ein knapperes Budget hat, sollte sich die besten günstigen Wallboxen ab ca. 300 € ansehen — darunter auch Modelle von Heidelberg und ABL, die solide 11-kW-Ladeleistung ohne Smart-Funktionen bieten.

Für wen ist Tesla die richtige Wahl?

Tesla-Wallboxen sind für das Tesla-Ökosystem optimiert und eignen sich besonders für bestimmte Nutzerprofile:

Reine Tesla-Haushalte

Wenn alle Fahrzeuge im Haushalt von Tesla stammen, ist der Wall Connector die logische Wahl. Der Typ-2-Anschluss ist in Europa Standard, und die Tesla-App-Integration bietet das beste Nutzererlebnis — Laden planen, Energieverbrauch überwachen, automatisches Power Sharing zwischen mehreren Fahrzeugen. Keine Drittanbieter-Wallbox bietet diese Integrationstiefe mit Tesla-Fahrzeugen.

Photovoltaik-Besitzer

Der Tesla Wall Connector integriert sich mit Tesla Powerwall und Solaranlagen, sodass Sie Ihr Elektroauto bevorzugt mit Solarstrom laden können. Das spart nicht nur Geld, sondern maximiert den Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage. In Kombination mit einem dynamischen Stromtarif und den aktuellen Förderprogrammen 2026 wird das Zuhause-Laden besonders attraktiv.

Mehrere Tesla-Fahrzeuge

Die Power-Sharing-Funktion ist einzigartig bei Tesla. Bis zu sechs Wall Connector können sich einen Stromanschluss teilen und die verfügbare Leistung automatisch verteilen. Das spart die Kosten für separate Stromkreise und aufwendige Installationen. Details dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Laden von zwei Elektroautos Zuhause.

Reisende und Pendler mit mobiler Ladelösung

Der Mobile Connector für ca. 230 € ist die günstigste mobile Tesla-Ladelösung. Er passt in jeden Kofferraum und funktioniert an jeder Steckdose — ideal für Reisen, Verwandtenbesuche oder Urlaub. Einen Vergleich der besten mobilen Ladelösungen finden Sie in unserem Test der besten mobilen Wallboxen.

Wer besser woanders schaut

Wenn Sie kein Tesla-Fahrzeug besitzen, bietet eine universelle Wallbox wie der Wallbox Pulsar Plus oder der go-eCharger Gemini mehr Flexibilität und oft eine bessere PV-Integration über offene Schnittstellen. Auch für Budget-bewusste Käufer gibt es günstigere 11-kW-Alternativen ab 300 € — siehe unsere besten günstigen Wallboxen.

Installation & Elektrische Anforderungen

Die Installation einer Tesla-Wallbox in Deutschland unterscheidet sich von der in den USA — hier sind die wichtigsten Punkte für den deutschen Markt:

Tesla Wall Connector (Festanschluss)

Der Wall Connector muss von einem qualifizierten Elektriker fest angeschlossen werden. Folgende Voraussetzungen sind nötig:

  • Drehstromanschluss: Für die volle 11-kW-Leistung benötigen Sie einen 3-phasigen Anschluss (400V). Die meisten deutschen Haushalte verfügen über Drehstrom.
  • Leitungsschutzschalter: 3 × 16 A für 11 kW. Für 22 kW: 3 × 32 A.
  • FI-Schutzschalter Typ A-EV oder Typ B: Pflicht für Wallbox-Installationen in Deutschland. Manche Wallboxen haben einen DC-Fehlerstromschutz integriert — prüfen Sie dies bei der Tesla-Variante.
  • Kabelquerschnitt: Mindestens 5 × 2,5 mm² für 11 kW, 5 × 6 mm² für 22 kW.
  • Montageort: Wand oder Standfuß, innen oder außen (IP55-Schutzklasse).

Meldepflicht und Genehmigung

In Deutschland gilt seit 2019 eine Meldepflicht für alle Wallboxen:

  • Bis 11 kW: Meldung beim zuständigen Netzbetreiber — keine Genehmigung erforderlich, nur Anzeige. Der Elektriker übernimmt dies in der Regel.
  • Über 11 kW (z.B. 22 kW): Genehmigungspflicht beim Netzbetreiber. Die Genehmigung kann mehrere Wochen dauern und wird ggf. mit Auflagen erteilt.

Unser Tipp: Für die meisten Haushalte ist eine 11-kW-Wallbox völlig ausreichend. Die Genehmigungspflicht bei 22 kW bedeutet zusätzlichen Aufwand und Wartezeit.

Tesla Mobile Connector (Keine Installation)

Der Mobile Connector benötigt keine Installation:

  • Schuko-Steckdose (230V): Sofort einsatzbereit mit 2,3 kW. Achtung: Dauerlast an Schuko-Steckdosen ist nur bedingt empfohlen — eine eigene Absicherung ist ratsam.
  • CEE-rot-Adapter (separat): Mit einem Drehstrom-Adapter (CEE 16A rot) laden Sie mit bis zu 11 kW. CEE-Steckdosen finden sich häufig in Garagen, Werkstätten und auf Campingplätzen.
  • CEE-blau-Adapter (separat): Camping-Steckdose mit bis zu 3,7 kW — ideal für unterwegs.

Installationskosten in Deutschland

Die typischen Installationskosten für eine fest montierte Wallbox liegen bei 500–1.500 €, je nach:

  • Entfernung zwischen Sicherungskasten und Ladepunkt
  • Notwendigkeit eines neuen Stromkreises oder Leitungsverlegung
  • Zustand und Kapazität des vorhandenen Hausanschlusses
  • Regionale Elektrikerpreise

Eine detaillierte Aufschlüsselung finden Sie in unserem Ratgeber zu Wallbox-Installationskosten. Prüfen Sie außerdem die aktuellen Förderprogramme — in einigen Bundesländern werden Installation und Wallbox mit bis zu 900 € bezuschusst.

Tesla Wallbox Kompatibilität

In Europa nutzt Tesla den Typ-2-Anschluss (Mennekes-Stecker) — anders als in den USA, wo der NACS-Standard gilt. Das hat Auswirkungen auf die Kompatibilität:

Tesla-Fahrzeuge

Alle aktuellen Tesla-Modelle — Model 3, Model Y, Model S und Model X — sind vollständig kompatibel mit dem Wall Connector und Mobile Connector über den europäischen Typ-2-Anschluss. Der Wall Connector liefert bis zu 11 kW (bzw. 22 kW bei entsprechender Konfiguration) an alle Tesla-Modelle.

Nicht-Tesla-Elektroautos

Da der Tesla Wall Connector in Europa den Typ-2-Standard nutzt, ist er grundsätzlich mit allen Elektroautos kompatibel, die einen Typ-2-Anschluss haben — also praktisch mit jedem in Europa verkauften E-Auto:

  • Volkswagen: ID.3, ID.4, ID.5, ID.7
  • BMW: iX, i4, iX1, iX3
  • Mercedes: EQA, EQB, EQC, EQE, EQS
  • Hyundai/Kia: Ioniq 5, Ioniq 6, EV6, EV9
  • Audi: e-tron, Q4 e-tron, Q8 e-tron
  • Polestar, Volvo, Renault, Opel und viele weitere

Allerdings sind die smarten Funktionen der Tesla-App (Energiemonitoring, Zeitplanung über die App) nur mit Tesla-Fahrzeugen nutzbar. Nicht-Tesla-Fahrer können den Wall Connector als „dumme" Wallbox nutzen — geladen wird, das Fahrzeug übernimmt die Ladesteuerung.

Typ 1 vs. Typ 2

Ältere oder aus Japan/USA importierte Elektroautos nutzen gelegentlich den Typ-1-Anschluss. Für diese Fahrzeuge benötigen Sie einen Typ-2-auf-Typ-1-Adapter. Details zu den Unterschieden finden Sie in unserem Vergleich Typ 1 vs. Typ 2.

Garantie & Kundenservice in Deutschland

Tesla gewährt eine 4-Jahres-Garantie auf den Wall Connector und den Mobile Connector — deutlich mehr als die meisten Konkurrenten. Wallbox bietet 3 Jahre, go-eCharger nur 2 Jahre.

Was die Garantie abdeckt

  • Herstellungsfehler am Ladegerät
  • Kabel- und Steckerdefekte bei normalem Gebrauch
  • Elektronikausfälle und WLAN-Modul-Fehler (Wall Connector)
  • LED-Ring und Gehäusedefekte

Was die Garantie nicht abdeckt

  • Schäden durch fehlerhafte Installation (immer einen Fachbetrieb beauftragen)
  • Physische Beschädigungen durch Stöße, Wassertauchen oder Missbrauch
  • Normaler Verschleiß an Kabel und Stecker
  • Installationskosten oder Elektroarbeiten

Kundenservice in Deutschland

Teslas Kundenservice für Ladeprodukte läuft über die Tesla-App und die Website. Sie können Servicetermine vereinbaren, im Chat schreiben oder die Tesla-Hotline anrufen. Die Erreichbarkeit ist in Deutschland gut, allerdings gibt es keine dedizierten Wallbox-Servicepartner vor Ort — bei Problemen wird in der Regel ein Austauschgerät versendet. Für häufige Probleme und Fehlerbehebung empfehlen wir unseren Ratgeber zu Wallbox-Fehlercodes.

Tesla Supercharger vs. Zuhause laden: Kostenvergleich

Lohnt sich eine eigene Wallbox, oder reicht das Tesla-Supercharger-Netz? Die klare Antwort: Zuhause laden spart 50–70 % gegenüber dem Supercharger — und ist bequemer.

Kostenvergleich

Kennzahl Zuhause laden (Wall Connector) Tesla Supercharger
Kosten pro kWh 0,30–0,38 € (deutscher Haushaltsstrom) 0,50–0,59 € (Supercharger Deutschland)
Kosten pro 100 km ca. 5–7 € ca. 9–11 €
Monatskosten (1.500 km) ca. 75–105 € ca. 135–165 €
Jahreskosten (15.000 km) ca. 750–1.050 € ca. 1.350–1.650 €

Bei durchschnittlichen deutschen Haushaltsstrompreisen amortisiert sich ein Tesla Wall Connector (499 € + ca. 800 € Installation) innerhalb von 1,5–2,5 Jahren gegenüber dem ausschließlichen Laden am Supercharger. Wer einen günstigen Nachtstromtarif oder Solarstrom nutzt, erreicht die Amortisation noch schneller. Berechnen Sie Ihre individuellen Kosten mit unserem Ladekosten-Rechner.

Komfort-Faktor

Zuhause laden bedeutet: Einstecken, wenn Sie ankommen, und morgens mit vollem Akku losfahren. Kein Umweg zum Supercharger, kein Warten, keine Planung. Über die Tesla-App lässt sich das Laden automatisch in den Nachtstromtarif legen — die beste Zeit zum Laden Ihres Elektroautos ist meist zwischen 22 und 6 Uhr.

Wann der Supercharger weiterhin sinnvoll ist

Auf Langstrecken und Reisen bleibt das Supercharger-Netz unverzichtbar. Auch für Mieter ohne eigene Lademöglichkeit ist der Supercharger eine wichtige Option — lesen Sie dazu unseren Ratgeber zum Laden in der Mietwohnung.

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Verwandte Ratgeber & Tools

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich der Tesla Wall Connector gegenüber einer Drittanbieter-Wallbox?

Für Tesla-Fahrer ja. Der Wall Connector bietet nahtlose Tesla-App-Integration, Power Sharing für mehrere Fahrzeuge, automatische Firmware-Updates und 4 Jahre Garantie — Funktionen, die keine Drittanbieter-Wallbox in dieser Tiefe für Tesla-Fahrzeuge bietet. Wer kein Tesla-Fahrzeug besitzt, ist mit einer universellen Wallbox wie dem Wallbox Pulsar Plus oder go-eCharger besser bedient.

Kann ich den Tesla Wall Connector mit einem Nicht-Tesla-Elektroauto nutzen?

Ja. In Europa verwendet der Tesla Wall Connector den Typ-2-Anschluss (Mennekes), der mit praktisch allen europäischen Elektroautos kompatibel ist. Allerdings funktionieren die smarten Funktionen der Tesla-App nur mit Tesla-Fahrzeugen. Nicht-Tesla-Autos laden normal, die Ladesteuerung übernimmt dann das Fahrzeug selbst.

Wie schnell lädt der Tesla Wall Connector?

An einem 3-phasigen Drehstromanschluss liefert der Wall Connector 11 kW Ladeleistung. Damit lädt ein Tesla Model Y oder Model 3 (ca. 60–75 kWh Akku) in etwa 6–8 Stunden von nahezu leer auf voll. Für den täglichen Bedarf der meisten Pendler reicht eine Nacht bequem aus.

Brauche ich einen Elektriker für die Installation?

Ja, der Wall Connector muss von einem qualifizierten Elektriker fest angeschlossen werden. Sie benötigen einen Drehstromanschluss (3 × 16 A für 11 kW) und einen FI-Schutzschalter Typ A-EV oder Typ B. Die typischen Installationskosten liegen bei 500–1.500 €. Der Mobile Connector hingegen benötigt keine Installation und funktioniert an jeder Schuko-Steckdose.

Muss ich die Tesla Wallbox beim Netzbetreiber anmelden?

Ja, in Deutschland besteht seit 2019 eine Meldepflicht für alle Wallboxen. Wallboxen bis 11 kW müssen lediglich beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden — das erledigt in der Regel Ihr Elektriker. Wallboxen über 11 kW (z.B. 22 kW) benötigen eine Genehmigung des Netzbetreibers, die mehrere Wochen dauern kann.

Was ist der Unterschied zwischen Tesla Wall Connector und Mobile Connector?

Der Wall Connector (ca. 499 €) wird fest an der Wand montiert, liefert 11–22 kW über Drehstrom und bietet WLAN-Steuerung über die Tesla-App. Der Mobile Connector (ca. 230 €) ist tragbar, liefert 2,3 kW an der Schuko-Steckdose (bis 11 kW mit CEE-Adapter) und wird über den Tesla-Touchscreen gesteuert. Für den täglichen Gebrauch Zuhause empfehlen wir den Wall Connector, den Mobile Connector als Ergänzung für unterwegs.

Gibt es Förderungen für die Tesla Wallbox in Deutschland?

Die KfW-Förderung 442 ist ausgelaufen, aber viele Bundesländer und Kommunen bieten eigene Förderprogramme für Wallboxen und deren Installation — teilweise bis zu 900 €. Besonders in Kombination mit einer Photovoltaikanlage gibt es attraktive Zuschüsse. Aktuelle Details finden Sie in unserem Ratgeber zur Wallbox-Förderung 2026.

Kann ich mehrere Tesla Wall Connector an einem Anschluss betreiben?

Ja. Die Power-Sharing-Funktion erlaubt bis zu 6 Wall Connector an einem gemeinsamen Stromanschluss. Die Ladeleistung wird automatisch und intelligent auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt. Das spart erhebliche Installationskosten, weil Sie keinen separaten Stromkreis für jede Wallbox benötigen.

Ist der Tesla Wall Connector wetterfest für die Montage im Freien?

Ja. Der Wall Connector hat die Schutzklasse IP55 und ist damit gegen Strahlwasser aus allen Richtungen und Staubeinwirkung geschützt. Er kann problemlos an einer Außenwand, im Carport oder an einem Standfuß im Freien montiert werden. Der Betriebstemperaturbereich liegt bei –30 °C bis +50 °C.

Wie hoch sind die monatlichen Ladekosten Zuhause im Vergleich zum Supercharger?

Bei 1.500 km monatlicher Fahrleistung und durchschnittlichem Haushaltsstrom (ca. 0,34 €/kWh) kostet das Laden Zuhause rund 85–100 € pro Monat. Am Supercharger (ca. 0,55 €/kWh) zahlen Sie für dieselbe Strecke ca. 140–165 €. Zuhause laden spart also rund 50–60 € pro Monat — über ein Jahr summiert sich das auf 600–720 €.
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CheapEVCharger Team

Wir sind ein unabhängiges Team von E-Mobilität-Experten und testen seit 2024 Wallboxen für den deutschen und amerikanischen Markt. Unsere Bewertungen basieren auf Praxistests, technischer Analyse und echten Nutzererfahrungen — ohne Einfluss von Herstellern.

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