Skip to main content
Schwarze Ladestation für Elektroautos — Wallbox-Marken im Vergleich
Die besten Wallbox-Marken für Deutschland im direkten Vergleich.

Wallbox-Marken-Vergleich: Die besten Wallboxen für zu Hause

· Von CheapEVCharger Team

Welche Wallbox ist die beste für Ihr Zuhause? In diesem umfassenden Vergleich bewerten wir die 10 beliebtesten Wallbox-Marken in Deutschland nach Preis, Leistung, Ausstattung und Praxistauglichkeit.

Ob einfache Plug-and-Play-Lösung oder smarte Wallbox mit PV-Überschussladen, Lastmanagement und App-Steuerung — wir helfen Ihnen, die richtige Wahl zu treffen. Alle Preise und Spezifikationen beziehen sich auf den deutschen Markt (Stand 2026).

Übersicht: Alle 10 Marken im Schnellvergleich

Bevor wir jede Marke im Detail betrachten, hier eine Übersicht der wichtigsten Eckdaten:

MarkeModellLeistungPreis (ca.)SmartDC-FI
ABLeMH1 / eMH311/22 kWab 650 €Ja (eMH3)Ja
HeidelbergEnergy Control11 kWab 500 €NeinNein
go-eGemini flex 211/22 kWab 680 €JaJa
EaseeHome / Charge11/22 kWab 850 €JaJa
KEBAKeContact P3011/22 kWab 750 €JaOptional
JuiceCharger me 311/22 kWab 1.500 €JaJa
WebastoLive11/22 kWab 700 €JaJa
MennekesAmtron Compact 2.011 kWab 900 €JaJa
WallboxPulsar Plus11/22 kWab 600 €JaNein
LappWallbox Home Pro11/22 kWab 800 €JaJa

DC-FI = Integrierter DC-Fehlerstromschutz (6 mA). Spart den externen FI Typ B (200–400 €). Preise inkl. MwSt., Stand Februar 2026.

Alle genannten Wallboxen sind mit dem Typ-2-Stecker (europäischer Standard) ausgestattet und eignen sich für alle in Deutschland verkauften Elektroautos. Mehr Grundlagen finden Sie in unserem Elektroauto-Laden-Ratgeber.

ABL — Made in Germany

ABL aus Franken gehört zu den traditionsreichsten Herstellern von Elektroinstallationstechnik in Deutschland. Die Wallboxen überzeugen durch solide Verarbeitung und hohe Zuverlässigkeit.

Empfohlene Modelle

  • ABL eMH1: Die Basis-Wallbox ohne Schnickschnack. 11 kW, fest angeschlagenes Kabel, robustes Gehäuse. Ab ca. 650 €. Ideal für alle, die einfach laden wollen.
  • ABL eMH3: Die smarte Variante mit WLAN, OCPP-Unterstützung, Lastmanagement und optionalem MID-Zähler. Ab ca. 1.100 €. Empfohlen für Mehrfamilienhäuser und Unternehmen.

Stärken

  • Komplett in Deutschland entwickelt und gefertigt
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz (spart FI Typ B)
  • Sehr robustes, wetterfestes Metallgehäuse
  • Etablierter Hersteller mit langfristigem Support

Schwächen

  • Design eher funktional als modern
  • App-Funktionalität nicht so umfangreich wie bei go-e oder Easee

Heidelberg — Der Klassiker

Heidelberg (ehemals Heidelberg Druckmaschinen) hat mit der Energy Control eine der meistverkauften Wallboxen Deutschlands auf den Markt gebracht. Der Name steht für Zuverlässigkeit und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Empfohlenes Modell

  • Heidelberg Energy Control: 11 kW, 5 m oder 7,5 m Ladekabel, integriertes Lastmanagement für bis zu 16 Wallboxen. Ab ca. 500 €. Ein echtes Preis-Leistungs-Highlight.

Stärken

  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis (eine der günstigsten hochwertigen Wallboxen)
  • Lastmanagement für bis zu 16 Wallboxen im Verbund
  • Sehr kompaktes Gehäuse
  • Made in Germany

Schwächen

  • Keine Smart-Funktionen (kein WLAN, keine App)
  • Kein integrierter DC-Fehlerstromschutz (externer FI Typ B nötig, ca. 200–400 € extra)
  • Kein Zugangsschutz (RFID)

Für Eigenheimbesitzer, die einfach nur zuverlässig laden wollen und keine smarten Funktionen brauchen, ist die Heidelberg Energy Control unsere Budget-Empfehlung.

go-e — Smart und flexibel

go-e aus Österreich hat sich mit dem Charger Gemini als einer der beliebtesten smarten Wallboxen in Deutschland etabliert. Besonders das Modell „flex“ mit Steckdosen-Variante bietet maximale Flexibilität.

Empfohlene Modelle

  • go-e Gemini flex 2: 11/22 kW, mit Typ-2-Steckdose (verschiedene Kabel nutzbar), WLAN, App, PV-Überschussladen, integrierter DC-Fehlerstromschutz. Ab ca. 680 €.
  • go-e Gemini 2: Gleiche Ausstattung, aber mit fest angeschlagenem Kabel. Ab ca. 750 €.

Stärken

  • Hervorragende App mit PV-Überschussladen, Lastmanagement und Stromtarif-Optimierung
  • Offene API für Smart-Home-Integration (Home Assistant, MQTT, Modbus)
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz
  • Flexible Steckdosen-Variante
  • Sehr aktive Community und regelmäßige Firmware-Updates

Schwächen

  • Kunststoffgehäuse (weniger robust als ABL oder Mennekes)
  • Design Geschmackssache

Für technikaffine E-Auto-Fahrer mit PV-Anlage ist der go-e Gemini flex 2 unsere Top-Empfehlung.

Easee — Skandinavisches Design

Easee aus Norwegen überzeugt mit minimalistischem Design und einer der besten Cloud-Plattformen. Die Wallbox ist kompakt, elegant und perfekt für Mehrfamilienhäuser geeignet.

Empfohlene Modelle

  • Easee Home: 11/22 kW, kompakte Bauweise (nur 26 cm × 20 cm), Cloud-basierte Steuerung, dynamisches Lastmanagement. Ab ca. 850 €.
  • Easee Charge: Gewerbevariante mit erweiterten Funktionen und OCPP-Support. Ab ca. 1.000 €.

Stärken

  • Extrem kompaktes und elegantes Design
  • Exzellentes dynamisches Lastmanagement (bis zu 3 Phasen, mehrere Wallboxen)
  • Cloud-Plattform für Verwaltung, Abrechnung und Energieberichte
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz
  • Einfache Montage (modularer Aufbau)

Schwächen

  • Kein fest angeschlagenes Ladekabel (separater Kauf nötig, ca. 150–250 €)
  • Cloud-Abhängigkeit (Grundfunktionen ohne Cloud möglich, aber eingeschränkt)
  • Höherer Preis als viele Mitbewerber

KEBA — Österreichische Qualität

KEBA aus Linz gehört zu den Pionieren der Wallbox-Branche. Die KeContact-Serie ist robust, vielseitig und im gewerblichen Bereich weit verbreitet.

Empfohlenes Modell

  • KEBA KeContact P30 c-series: 11/22 kW, RFID, LAN/WLAN, OCPP, integrierter Energiezähler. Ab ca. 750 €. Die Referenz im Gewerbe.
  • KEBA KeContact P30 x-series: Premium-Variante mit integriertem DC-FI, PV-Kopplung und ISO 15118. Ab ca. 1.200 €.

Stärken

  • Bewährte Qualität und Langlebigkeit
  • Breites Modellprogramm für jeden Bedarf
  • OCPP-Unterstützung für Backend-Integration
  • Gute Kompatibilität mit SMA, Fronius und anderen Wechselrichtern

Schwächen

  • DC-Fehlerstromschutz nur in der teureren x-series integriert
  • Design eher unauffällig
  • App weniger modern als bei go-e oder Easee

Juice Technology — Mobile Power

Juice Technology aus der Schweiz ist vor allem für den Juice Booster bekannt — das beliebteste mobile Ladegerät in Europa. Inzwischen bietet Juice auch stationäre Wallboxen an.

Empfohlene Modelle

  • Juice Booster 2: Das mobile Ladegerät für unterwegs. Mit verschiedenen Adapter-Sets von Schuko (2,3 kW) bis CEE 32A (22 kW). Ab ca. 1.100 €. Ideal als Zweit-Ladegerät oder für Reisende.
  • Juice Charger me 3: Stationäre Wallbox mit 11/22 kW, PV-Überschussladen, OCPP, und elegantem Design. Ab ca. 1.500 €.

Stärken

  • Juice Booster: Extrem vielseitig und robust (IP67, bis -30°C)
  • Schweizer Qualität und Präzision
  • Adapterwechsel-System für unterschiedliche Steckdosen
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz

Schwächen

  • Deutlich höherer Preis als die Konkurrenz
  • Adapter-Sets müssen separat gekauft werden (ca. 80–200 € pro Set)
  • Stationäre Wallbox (Charger me 3) noch weniger verbreitet

Webasto — Automobilzulieferer-Qualität

Webasto, der Automobilzulieferer aus Stockdorf bei München, bringt jahrzehntelange Automotive-Erfahrung in seine Wallboxen ein.

Empfohlenes Modell

  • Webasto Live: 11/22 kW, WLAN, App-Steuerung, integrierter DC-Fehlerstromschutz, optionaler MID-Zähler. Ab ca. 700 €. Solides Mittelfeld-Produkt.

Stärken

  • Automotive-Qualität von einem etablierten Zulieferer
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz
  • Robustes, wetterfestes Gehäuse
  • Guter Kundensupport in Deutschland

Schwächen

  • Smart-Funktionen weniger ausgefeilt als bei go-e oder Easee
  • PV-Überschussladen nur über Umwege
  • Weniger Modellvielfalt als ABL oder KEBA

Mennekes — Der Stecker-Erfinder

Mennekes aus dem Sauerland hat den Typ-2-Stecker entwickelt, der zum europäischen Standard wurde. Das Unternehmen ist Synonym für höchste Qualität in der Ladetechnik.

Empfohlenes Modell

  • Mennekes Amtron Compact 2.0s: 11 kW, WLAN, App, PV-Überschussladen, RFID, integrierter DC-Fehlerstromschutz. Ab ca. 900 €.
  • Mennekes Amtron Professional+ 2.0s: 11/22 kW, MID-Zähler, OCPP, erweiterte Gewerbefunktionen. Ab ca. 1.400 €.

Stärken

  • Premiumqualität „Made in Germany“
  • Erfinder des Typ-2-Steckers — maximale Kompatibilität garantiert
  • Robustes Metallgehäuse
  • Gute Smart-Funktionen inkl. PV-Überschussladen

Schwächen

  • Höherer Preis als viele Mitbewerber
  • Design eher klassisch-industriell

Wallbox (Pulsar) — Spanisches Design

Die spanische Firma Wallbox (ja, so heißt das Unternehmen) hat mit der Pulsar-Serie eine der weltweit meistverkauften Wallboxen entwickelt.

Empfohlenes Modell

  • Wallbox Pulsar Plus: 11/22 kW, WLAN/Bluetooth, App-Steuerung, kompaktes Design. Ab ca. 600 €. Eines der günstigsten Smart-Charger-Modelle.
  • Wallbox Pulsar Max: Neuere Version mit verbessertem Display, RFID und bidirektionalem Laden (V2H-ready). Ab ca. 750 €.

Stärken

  • Sehr günstiger Einstiegspreis für eine smarte Wallbox
  • Kompakt und elegant
  • Gute App mit Energiestatistiken
  • Pulsar Max: Zukunftssicher mit V2H-Vorbereitung

Schwächen

  • Kein integrierter DC-Fehlerstromschutz (externer FI Typ B nötig)
  • Kunststoffgehäuse
  • Kundensupport in Deutschland manchmal langsam

Lapp — Industriequalität

Lapp aus Stuttgart ist ein weltweit führender Kabelhersteller und bringt seine Expertise in der Verbindungstechnik in die Wallbox-Sparte ein.

Empfohlenes Modell

  • Lapp Wallbox Home Pro: 11/22 kW, WLAN, Lastmanagement, integrierter DC-Fehlerstromschutz, robustes Gehäuse. Ab ca. 800 €.

Stärken

  • Industriequalität von einem Unternehmen, das Kabel und Stecker versteht
  • Integrierter DC-Fehlerstromschutz
  • Solide Verarbeitung und robustes Gehäuse
  • Guter deutscher Kundensupport

Schwächen

  • Weniger bekannt als ABL, Heidelberg oder go-e
  • Kleineres Ökosystem und Community
  • PV-Integration nicht so ausgefeilt wie bei go-e oder Easee

Berechnen Sie, wie schnell Ihre neue Wallbox Ihr E-Auto lädt, mit unserem Ladezeit-Rechner.

Verwandte Artikel & Tools

Häufig gestellte Fragen

Welche Wallbox ist die beste für zu Hause?
Das hängt von Ihren Anforderungen ab. Für die meisten Eigenheimbesitzer empfehlen wir den go-e Gemini flex 2 (smart, PV-fähig, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis) oder die Heidelberg Energy Control (günstigste hochwertige Wallbox, ideal wenn Sie keine Smart-Funktionen brauchen).
Reicht eine 11-kW-Wallbox oder brauche ich 22 kW?
Für die meisten Fahrer reicht eine 11-kW-Wallbox völlig aus. Sie lädt ein typisches E-Auto über Nacht problemlos voll. 22 kW lohnt sich nur, wenn Ihr Fahrzeug auch 22 kW AC unterstützt (z. B. Renault ZOE, smart EQ) und Sie tagsüber kurze Standzeiten zum Laden nutzen möchten. Beachten Sie: 22-kW-Wallboxen sind genehmigungspflichtig.
Was kostet die Installation einer Wallbox?
Die reine Installationsarbeit kostet typischerweise 500–2.500 €, je nach Kabelweg und Aufwand im Zählerschrank. Dazu kommt die Wallbox selbst (400–1.500 €) und ggf. ein FI Typ B (200–400 €, entfällt bei Wallboxen mit integriertem DC-Fehlerstromschutz). Mehr Details finden Sie in unserem Laderatgeber.
Brauche ich einen FI Typ B für meine Wallbox?
Ja, zum Schutz gegen DC-Fehlerströme ist ein FI Typ B oder ein FI Typ A mit integriertem DC-Fehlerstromschutz (6 mA) Pflicht. Viele moderne Wallboxen (z. B. ABL, go-e, Easee, Mennekes) haben den DC-Fehlerstromschutz bereits integriert, sodass ein günstigerer FI Typ A ausreicht. Das spart 200–400 € bei der Installation.
Kann ich mit meiner Wallbox Solarstrom laden?
Ja, viele smarte Wallboxen unterstützen PV-Überschussladen. Besonders gut funktioniert das mit go-e, Easee, KEBA (x-series) und Mennekes. Die Wallbox kommuniziert mit Ihrem Wechselrichter oder Smart Meter und lädt nur, wenn genügend Solarstrom verfügbar ist.
Welche Wallbox eignet sich für Mehrfamilienhäuser?
Für Mehrfamilienhäuser empfehlen wir Wallboxen mit Lastmanagement und Abrechnungsfunktion: ABL eMH3, Easee Home/Charge oder KEBA KeContact P30. Wichtig: Planen Sie ein gemeinsames Lastmanagement, um den Hausanschluss nicht zu überlasten.
Gibt es Förderung für Wallboxen in Deutschland?
Die KfW-Förderung 440 für private Wallboxen ist ausgelaufen. Derzeit gibt es keine bundesweite Förderung für private Wallboxen. Allerdings bieten einige Bundesländer und Kommunen eigene Förderprogramme an. Prüfen Sie die aktuelle Situation bei Ihrer Gemeinde und Ihrem Energieversorger.