Elektroauto laden: Der komplette Ratgeber für Deutschland
Ob Sie gerade Ihr erstes Elektroauto gekauft haben oder sich vor dem Kauf informieren — dieser umfassende Laderatgeber beantwortet alle Ihre Fragen. Von den Grundlagen über Steckertypen und Ladeleistungen bis hin zu Wallbox-Installation, Ladekarten-Vergleich und Kostenüberblick.
Dieser Ratgeber basiert auf unseren praktischen Tests von über 30 Wallboxen, Gesprächen mit zertifizierten Elektrikern und realen Erfahrungswerten tausender E-Auto-Fahrer in Deutschland. Jede Empfehlung verlinkt auf unsere detaillierten Reviews, Rechner und Anleitungen.
Setzen Sie ein Lesezeichen auf diese Seite — sie ist Ihre zentrale Referenz für alles rund ums Laden eines Elektroautos in Deutschland 2026.
Grundlagen: So funktioniert das Laden
Das Laden eines Elektroautos ist im Prinzip einfach: Sie stecken ein Kabel in Ihr Fahrzeug, Strom fließt in die Batterie, und Sie fahren. Doch die Details entscheiden — der Steckertyp, die Ladeleistung und der Ladestandort bestimmen, wie schnell Sie laden und was es kostet.
Wechselstrom (AC) vs. Gleichstrom (DC)
Jedes Elektroauto verfügt über einen Onboard-Charger (bordeigenes Ladegerät). Dieser wandelt Wechselstrom (AC) aus dem Stromnetz in Gleichstrom (DC) um, der in der Batterie gespeichert wird. Wenn Sie an einer Wallbox oder öffentlichen AC-Ladesäule laden, liefert die Ladestation lediglich den Wechselstrom — die eigentliche Umwandlung übernimmt das Fahrzeug.
DC-Schnelllader hingegen umgehen den Onboard-Charger komplett und speisen den Gleichstrom direkt in die Batterie ein. Deshalb sind sie deutlich schneller — aber auch teurer.
Die Ladeleistung entscheidet über die Geschwindigkeit
Die Ladeleistung wird in Kilowatt (kW) angegeben und bestimmt, wie schnell Ihr Auto lädt:
- 2,3 kW (Schuko-Steckdose) — Notlösung für den Anfang. Lädt ca. 10–15 km Reichweite pro Stunde.
- 3,7 kW (CEE 16A rot/blau) — Camping-Stecker, etwas schneller als Schuko.
- 11 kW (Wallbox, Standard) — Die gängigste Lösung für zu Hause. Lädt ca. 50–70 km pro Stunde. Meldepflichtig beim Netzbetreiber.
- 22 kW (Wallbox, Schnell-AC) — Doppelt so schnell, aber genehmigungspflichtig. Nicht jedes E-Auto kann 22 kW AC laden.
- 50–350 kW (DC-Schnelllader) — Öffentliche Schnellladern. In 20–30 Minuten von 10 % auf 80 %.
Warum 80 % als Zielwert?
Die meisten E-Auto-Hersteller empfehlen, im Alltag nur bis 80 % zu laden. Ab ca. 80 % drosselt das Batteriemanagementsystem (BMS) die Ladeleistung erheblich, um die Batterie zu schonen. Das Laden von 80 % auf 100 % dauert daher oft ähnlich lange wie von 10 % auf 80 %. Für Langstrecken können Sie natürlich auf 100 % laden.
Steckertypen in Deutschland (Typ 2, CCS, Schuko)
In Deutschland und Europa haben sich klare Standards für Ladestecker etabliert. Die Ladesäulenverordnung (LSV) schreibt für öffentliche Ladepunkte den Typ-2-Stecker für AC und CCS für DC vor.
Typ 2 (Mennekes) — Der europäische Standard
Der Typ-2-Stecker (auch Mennekes-Stecker genannt) ist der europäische Standard für AC-Laden. Alle in Deutschland verkauften Elektroautos verfügen über einen Typ-2-Anschluss. Er unterstützt Ladeleistungen von 3,7 kW bis 43 kW (dreiphasig).
- Sieben Kontakte für ein-, zwei- und dreiphasiges Laden
- Verriegelungsmechanismus für Diebstahlschutz
- Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladestation über CP-Signal (Control Pilot)
CCS Combo 2 — Für DC-Schnellladen
Das Combined Charging System (CCS) erweitert den Typ-2-Stecker um zwei zusätzliche DC-Kontakte. Damit können sowohl AC als auch DC über einen einzigen Fahrzeuganschluss geladen werden. CCS Combo 2 unterstützt Ladeleistungen bis 350 kW und ist der Standard an deutschen Schnellladern.
Schuko — Die Haushaltssteckdose
Die gewöhnliche Schuko-Steckdose (230 V, 10–13 A) liefert maximal 2,3 kW. Das reicht für ca. 10–15 km Reichweite pro Stunde. Schuko-Laden sollte nur als Notlösung dienen — die Steckdose und Leitung sind für Dauerlast nicht ausgelegt. Es besteht Überhitzungsgefahr bei alter oder mangelhafter Installation.
Übersichtstabelle
| Stecker | Stromart | Max. Leistung | Einsatzgebiet |
|---|---|---|---|
| Typ 2 (Mennekes) | AC | 43 kW | Wallbox, öffentliche AC-Ladesäulen |
| CCS Combo 2 | DC (+ AC) | 350 kW | DC-Schnelllader |
| Schuko | AC | 2,3 kW | Notladung zu Hause |
| CEE 16A (blau) | AC | 3,7 kW | Camping, mobile Ladegeräte |
| CEE 32A (rot) | AC | 22 kW | Starkstrom, Gewerbe |
Für einen detaillierten Vergleich der besten Wallboxen siehe unseren Wallbox-Marken-Vergleich.
Ladeleistungen im Vergleich
Die richtige Ladeleistung hängt von Ihrem Fahrprofil, Ihrem Fahrzeug und Ihrem Stromanschluss ab. Hier ein praxisnaher Vergleich:
Schuko (2,3 kW) — Die Notlösung
Eine volle Ladung eines VW ID.3 (58 kWh) dauert an der Schuko-Steckdose rund 25 Stunden. Für Kurzstreckenfahrer mit weniger als 30 km täglich mag das genügen, für alle anderen ist es unpraktisch und potenziell unsicher.
11-kW-Wallbox — Der goldene Standard
Mit einer 11-kW-Wallbox laden Sie den gleichen VW ID.3 in rund 5,5 Stunden von 10 % auf 80 %. Das ist ideal für das nächtliche Laden: Abends anstecken, morgens voll geladen losfahren. Eine 11-kW-Wallbox muss lediglich beim Netzbetreiber angemeldet (nicht genehmigt) werden.
22-kW-Wallbox — Für Vielfahrer
Eine 22-kW-Wallbox halbiert die Ladezeit gegenüber 11 kW. Allerdings: Viele E-Autos (z. B. Tesla Model 3, VW ID.4) laden maximal mit 11 kW AC. Prüfen Sie vor dem Kauf die maximale AC-Ladeleistung Ihres Fahrzeugs. Außerdem ist eine 22-kW-Wallbox beim Netzbetreiber genehmigungspflichtig.
DC-Schnelllader (50–350 kW)
An öffentlichen Schnellladern (z. B. Ionity, EnBW, Tesla Supercharger) laden Sie von 10 % auf 80 % in 20–40 Minuten. Die tatsächliche Geschwindigkeit hängt vom Fahrzeug, der Batterietemperatur und der Station ab. Nutzen Sie unseren Ladezeit-Rechner, um die Ladezeit für Ihr Fahrzeug zu berechnen.
Vergleichstabelle: Ladezeiten für populäre E-Autos
| Fahrzeug | Batterie | Schuko (2,3 kW) | 11-kW-Wallbox | DC 50 kW |
|---|---|---|---|---|
| VW ID.3 Pro | 58 kWh | ~25 h | ~5,5 h | ~55 min |
| VW ID.4 Pro S | 77 kWh | ~33 h | ~7,5 h | ~70 min |
| Tesla Model 3 | 60 kWh | ~26 h | ~6 h | ~35 min |
| BMW i4 eDrive40 | 83,9 kWh | ~36 h | ~8 h | ~30 min |
| Hyundai Ioniq 5 | 77,4 kWh | ~34 h | ~7,5 h | ~18 min |
Zeiten gerundet, basierend auf 10 %–80 % Ladung. Tatsächliche Werte variieren je nach Temperatur und Ladekurve.
Wallbox für zu Hause: Auswahl und Installation
Eine eigene Wallbox ist die komfortabelste und günstigste Art, Ihr Elektroauto zu laden. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei Auswahl und Installation achten müssen.
Die wichtigsten Auswahlkriterien
- Ladeleistung: 11 kW reicht für die meisten Fahrer. 22 kW lohnt sich nur, wenn Ihr Fahrzeug das auch unterstützt.
- Integrierter Fehlerstromschutz: Wallboxen mit integriertem DC-Fehlerstromschutz (Typ A + DC 6 mA) sparen den teuren FI Typ B in der Elektroinstallation.
- Kabel oder Steckdose: Fest angeschlagenes Ladekabel (Typ 2) ist komfortabler. Eine Steckdosen-Wallbox bietet mehr Flexibilität, wenn Sie verschiedene Fahrzeuge laden.
- Smart-Funktionen: WLAN/LAN, App-Steuerung, Lastmanagement und dynamische Stromtarif-Integration sind für Optimierer empfehlenswert.
- Förderfähigkeit: Manche Kommunen und Bundesländer fördern nur bestimmte Wallboxen. Prüfen Sie die Anforderungen vorab.
Installation: Was Sie wissen müssen
Die Installation einer Wallbox muss von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Typische Kosten:
- Wallbox selbst: 400–1.500 € je nach Modell und Funktionen
- Installation: 500–2.500 € je nach Aufwand (Kabelweg, Zählerschrank, Grabungsarbeiten)
- FI-Schutzschalter: Ein FI Typ B kostet ca. 200–400 € (entfällt bei integriertem DC-Fehlerstromschutz)
Einen detaillierten Markenvergleich finden Sie in unserem Wallbox-Marken-Vergleich.
Anmeldung und Genehmigung
Seit 2019 müssen alle Wallboxen beim Netzbetreiber angemeldet werden. Die Regelung im Überblick:
- Bis 11 kW: Anmeldepflichtig (der Netzbetreiber darf nicht ablehnen)
- Über 11 kW bis 22 kW: Genehmigungspflichtig (der Netzbetreiber kann Auflagen machen oder ablehnen)
Ihr Elektroinstallateur übernimmt in der Regel die Anmeldung beim Netzbetreiber.
Öffentliches Laden in Deutschland
Deutschland verfügt über eines der dichtesten Ladenetze Europas. Stand 2026 gibt es über 130.000 öffentliche Ladepunkte, davon rund 25.000 Schnellladepunkte (DC).
Die wichtigsten Ladenetze
- EnBW mobility+: Größtes Ladenetz Deutschlands. Einfache Preisstruktur, breite Abdeckung. Empfohlen für Gelegenheitslader.
- ADAC e-Charge: Günstige Konditionen für ADAC-Mitglieder. Zugang zu über 100.000 Ladepunkten in Deutschland und Europa.
- Ionity: Ultraschnelles Laden (bis 350 kW) an Autobahnen. Teuer ohne Abo, günstiger mit Ionity Passport (17,99 €/Monat).
- Tesla Supercharger: Mittlerweile für alle Marken geöffnet. Schnell und zuverlässig, aber die Preise variieren.
- Fastned: Niederländischer Betreiber mit wachsendem Netz an deutschen Autobahnen. 100 % Ökostrom.
- Allego / Aral pulse: Kooperation mit Aral-Tankstellen. Schnelllader an vielen Tankstellen-Standorten.
Ladesäulenverordnung (LSV)
Die deutsche Ladesäulenverordnung regelt die technischen Mindestanforderungen für öffentliche Ladepunkte. Wichtige Punkte:
- Typ-2-Stecker für AC, CCS Combo 2 für DC sind Pflicht
- Ad-hoc-Laden (ohne Vertrag/App) muss möglich sein — z. B. per Kreditkarte oder QR-Code
- Transparente Preisanzeige vor Ladebeginn
- Eichrechtskonformität: Die geladene Energiemenge muss prüfbar und nachvollziehbar sein
Preisstrukturen öffentlicher Ladestationen
Die Preise an öffentlichen Ladestationen variieren stark. Typische Preisspannen (Stand 2026):
- AC-Laden: 0,35–0,55 €/kWh
- DC-Schnellladen: 0,45–0,79 €/kWh
- Ionity (ohne Abo): 0,79 €/kWh
- Ionity (mit Passport): 0,35 €/kWh
Vergleichen Sie die Kosten mit unserem Ladekosten-Rechner.
Ladekarten und Apps im Vergleich
Mit der richtigen Ladekarte oder App sparen Sie beim öffentlichen Laden bares Geld. Hier ein Überblick der beliebtesten Anbieter in Deutschland:
Vergleichstabelle Ladekarten
| Anbieter | Grundgebühr | AC-Preis | DC-Preis | Ladepunkte (DE) |
|---|---|---|---|---|
| EnBW mobility+ | 0 € | ab 0,39 €/kWh | ab 0,49 €/kWh | ~100.000+ |
| ADAC e-Charge | 0 € (ADAC-Mitglieder) | ab 0,38 €/kWh | ab 0,48 €/kWh | ~100.000+ |
| Maingau EinfachStromLaden | 0 € | ab 0,44 €/kWh | ab 0,54 €/kWh | ~80.000+ |
| Shell Recharge | 0 € | ab 0,49 €/kWh | ab 0,59 €/kWh | ~75.000+ |
| Ionity Passport | 17,99 €/Monat | — | 0,35 €/kWh | ~1.800 (Ionity) |
Preise Stand Februar 2026. Änderungen vorbehalten. Prüfen Sie aktuelle Tarife beim jeweiligen Anbieter.
Unsere Empfehlung
Für die meisten E-Auto-Fahrer in Deutschland empfehlen wir die Kombination aus:
- EnBW mobility+ oder ADAC e-Charge als Allround-Karte für den Alltag
- Ionity Passport für Vielfahrer, die regelmäßig Langstrecke fahren
So haben Sie an praktisch jeder Ladesäule in Deutschland günstige Konditionen. Berechnen Sie Ihre monatlichen Ladekosten mit unserem Ladekosten-Rechner.
Ladekosten: Was kostet das Laden wirklich?
Die Ladekosten sind einer der größten Vorteile von Elektroautos gegenüber Verbrennern. Doch die tatsächlichen Kosten hängen stark davon ab, wo und wie Sie laden.
Laden zu Hause (Wallbox)
Das Laden an der eigenen Wallbox ist die günstigste Option. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 0,35 €/kWh (Haushaltsstrom 2026) kostet eine volle Ladung:
- VW ID.3 (58 kWh): ca. 20,30 € (0–100 %)
- Tesla Model Y (75 kWh): ca. 26,25 € (0–100 %)
- BMW i4 (83,9 kWh): ca. 29,37 € (0–100 %)
Im Alltag laden Sie meist von 20 % auf 80 % — das sind 60 % der Batteriekapazität und damit rund 60 % der oben genannten Kosten.
Laden an öffentlichen Säulen
Öffentliches AC-Laden kostet typischerweise 0,39–0,55 €/kWh, DC-Schnellladen 0,49–0,79 €/kWh. Damit ist öffentliches Laden deutlich teurer als zu Hause — aber immer noch günstiger als Benzin oder Diesel.
Kostenvergleich: Laden vs. Tanken
Bei 15.000 km jährlicher Fahrleistung ergeben sich typische Jahreskosten:
| Antrieb | Verbrauch | Preis | Jahreskosten (15.000 km) |
|---|---|---|---|
| E-Auto (Wallbox) | 18 kWh/100 km | 0,35 €/kWh | 945 € |
| E-Auto (öffentl. AC) | 18 kWh/100 km | 0,45 €/kWh | 1.215 € |
| Benziner | 7,5 l/100 km | 1,70 €/l | 1.912 € |
| Diesel | 6,0 l/100 km | 1,60 €/l | 1.440 € |
Berechnen Sie Ihre individuellen Kosten mit unserem Elektroauto vs. Verbrenner Rechner und dem Ladekosten-Rechner.
Intelligentes Laden und Lastmanagement
Smarte Ladefunktionen helfen Ihnen, Kosten zu sparen, den Hausanschluss zu schonen und sogar Geld mit Ihrem E-Auto zu verdienen.
Dynamisches Lastmanagement
Ein dynamisches Lastmanagement überwacht den aktuellen Stromverbrauch Ihres Haushalts und passt die Ladeleistung der Wallbox automatisch an. So wird der Hausanschluss nie überlastet — selbst wenn gleichzeitig gekocht, gewaschen und geladen wird. Viele moderne Wallboxen (z. B. von go-e, Easee oder KEBA) bieten diese Funktion.
PV-Überschussladen
Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, kann den selbst erzeugten Solarstrom direkt ins E-Auto laden. Smarte Wallboxen kommunizieren mit dem Wechselrichter oder Smart Meter und laden nur, wenn genügend Überschuss vorhanden ist. So laden Sie faktisch kostenlos mit Sonnenstrom.
Zeitgesteuertes Laden
Viele Stromanbieter bieten variable Stromtarife (z. B. Tibber, aWATTar, Octopus Energy). In Kombination mit einer smarten Wallbox lädt Ihr Auto automatisch dann, wenn der Strom am günstigsten ist — typischerweise nachts zwischen 0 und 6 Uhr.
Bidirektionales Laden (V2H/V2G)
Die nächste Stufe des intelligenten Ladens: Vehicle-to-Home (V2H) und Vehicle-to-Grid (V2G). Dabei speist Ihr E-Auto Strom zurück ins Hausnetz oder sogar ins Stromnetz. In Deutschland befindet sich diese Technologie 2026 noch in der Anfangsphase, aber erste Fahrzeuge (z. B. Hyundai Ioniq 5, KIA EV6) und Wallboxen unterstützen bereits V2H.
Laden für Mieter und Wohnungseigentümer
Seit Dezember 2020 haben Mieter und Wohnungseigentümer in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine Ladeeinrichtung (WEMoG — Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz). Das bedeutet: Die Eigentümergemeinschaft kann die Installation nicht mehr grundsätzlich ablehnen.
Rechte für Mieter
- Mieter können vom Vermieter die Erlaubnis zur Installation einer Wallbox am Stellplatz verlangen
- Die Kosten trägt in der Regel der Mieter
- Der Vermieter kann die Erlaubnis nur aus wichtigem Grund verweigern (z. B. technische Unmöglichkeit)
- Bei Auszug muss der Mieter die Wallbox auf Verlangen des Vermieters wieder entfernen
Rechte für WEG-Mitglieder
- Jeder Wohnungseigentümer hat einen Anspruch auf bauliche Veränderung zur Installation einer Ladeeinrichtung
- Die Eigentümerversammlung entscheidet über das Wie, nicht über das Ob
- Kosten und Nutzen liegen beim antragstellenden Eigentümer
Praktische Tipps
- Lastmanagement planen: Wenn mehrere Bewohner Wallboxen installieren, ist ein gemeinsames Lastmanagement sinnvoll
- Förderung nutzen: Einige Bundesländer und Kommunen fördern die Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern
- Abrechnungslösung: Für die korrekte Stromabrechnung empfehlen sich eichrechtskonforme Wallboxen oder separate Stromzähler
- Kabelinfrastruktur vorbereiten: Leerrohre für spätere Erweiterungen gleich mitlegen lassen
Vergleichen Sie die besten Wallboxen für Mehrfamilienhäuser in unserem Wallbox-Marken-Vergleich.