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go-eCharger Gemini flex an der Hauswand
Marken-Guide

go-eCharger im Test: Die beliebte Wallbox aus Österreich

go-eCharger ist ein österreichischer Wallbox-Hersteller mit Sitz in Feldkirchen bei Graz, der sich seit 2017 als einer der beliebtesten Anbieter im DACH-Raum etabliert hat. Was go-eCharger von der Konkurrenz abhebt: eine vollständig offene API, native PV-Überschussladefunktion und ein kompaktes Design, das sowohl im Innen- als auch im Außenbereich überzeugt. Das Flaggschiff Gemini flex 2.0 ist eine mobile Wallbox mit bis zu 22 kW Ladeleistung — ideal für alle, die Flexibilität und smarte Funktionen in einem Gerät vereinen wollen.

Wir haben den go-eCharger Gemini flex 2.0 und den HOMEfix 11kW ausführlich getestet und mit Wallboxen von Heidelberg, Wallbox und ABL verglichen. Auf dieser Seite findest du alles Wichtige — technische Daten, App-Funktionen, PV-Integration, Installation und einen ehrlichen Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbern. Falls du eine günstige Wallbox suchst, schau dir unsere beste günstige Wallboxen Übersicht an.

go-eCharger auf einen Blick

Gegründet
2017
Hauptsitz
Feldkirchen, Österreich
Marktführer
DACH-Region
Produkte
Gemini flex, HOMEfix
Preisbereich
550–700 €
Garantie
3 Jahre
Smart-Funktionen
WLAN, Bluetooth, App, API, PV-Überschuss, RFID

Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen. Mehr erfahren

Alle go-eCharger Wallboxen im Vergleich

Wallbox Preis Leistung Kabel Bewertung Ideal für
go-eCharger Gemini flex 2.0
go-eCharger
646 € - - 5 Mieter, Pendler und Eigenheimbesitzer, die eine flexible und gleichzeitig smarte Ladelösung suchen. Ideal auch als Reise-Wallbox für den Urlaub. Zum Angebot
go-eCharger HOMEfix 11kW
go-eCharger
550 € - - 4.5 Eigenheimbesitzer, die eine fest installierte und smarte Wallbox suchen — ohne den Aufpreis für die mobile Flexibilität des Gemini flex. Zum Angebot
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go-eCharger Gemini flex 2.0

Mieter, Pendler und Eigenheimbesitzer, die eine flexible und gleichzeitig smarte Ladelösung suchen. Ideal auch als Reise-Wallbox für den Urlaub.

Testsieger Mobilität

go-eCharger Gemini flex 2.0

go-eCharger

646 €
5/5 (10 Bewertungen)
Ladeleistung: 11 kW (1-phasig) / 22 kW (3-phasig)
Kabellänge: 5 m oder 7,5 m
Stecker: Typ 2
Konnektivität: WLAN + Bluetooth
Installation: Mobil (CEE-Stecker) oder Festinstallation
Zertifizierungen: CE, TÜV Austria
Abmessungen: 241 x 206 x 108 mm
Gewicht: ca. 3,6 kg (ohne Kabel)
Betriebstemperatur: -20°C bis +50°C
Schutzart: IP66 (Innen- und Außenbereich)
Echte mobile Wallbox — mit CEE-Adapter an jeder Starkstromdose nutzbar, ideal für Mieter und Reisende
Offene REST-API und MQTT-Unterstützung für Smart-Home-Integration (Home Assistant, ioBroker, openHAB)
Natives PV-Überschussladen ohne Zusatzkosten — kompatibel mit den meisten Wechselrichtern

Der go-eCharger Gemini flex 2.0 ist das aktuelle Flaggschiff des österreichischen Herstellers und kombiniert Mobilität mit vollwertiger Wallbox-Funktionalität. Mit einem Gewicht von nur 3,6 kg (ohne Kabel) und kompakten Abmessungen von 241 x 206 x 108 mm passt er in jeden Kofferraum — und lässt sich über verschiedene CEE-Adapter an nahezu jeder Starkstromdose betreiben. An einem 3-phasigen 32A-Anschluss liefert er bis zu 22 kW Ladeleistung, was in der Praxis etwa 120 km Reichweite pro Stunde bedeutet.

Was den Gemini flex von günstigeren mobilen Ladekabeln unterscheidet, sind die umfassenden Smart-Funktionen. Die go-eCharger App (iOS und Android) ermöglicht detailliertes Lademanagement: Zeitplanung nach Wochentagen, Ampere-Begrenzung, Energiemonitoring pro Ladevorgang und RFID-basierte Zugangskontrolle für bis zu 10 Karten. Besonders beeindruckend: die vollständig offene REST-API und MQTT-Unterstützung. Damit lässt sich der Charger nahtlos in Home Assistant, ioBroker, openHAB und andere Smart-Home-Systeme einbinden — kein anderer Wallbox-Hersteller in dieser Preisklasse bietet eine vergleichbar offene Schnittstelle.

Die PV-Überschussladefunktion ist nativ integriert und erfordert keine zusätzliche Hardware. Über die HTTP-API oder einen kompatiblen Energiemanager (z.B. Fronius, SMA, Kostal) erkennt der Gemini flex automatisch, wie viel Solarstrom verfügbar ist, und passt die Ladeleistung in Echtzeit an. Du kannst zwischen drei Modi wählen: reines Solarladen (nur PV-Überschuss), Eco-Modus (Mischung aus Solar und Netz) und volle Ladeleistung (unabhängig von der Quelle). Diese Flexibilität macht den Gemini flex zur ersten Wahl für PV-Anlagenbesitzer, die ihren Eigenstrom maximieren wollen.

Die Schutzart IP66 sorgt dafür, dass der Charger auch bei Regen, Schnee und Staub zuverlässig funktioniert. Der Betriebstemperaturbereich von -20°C bis +50°C deckt alle mitteleuropäischen Bedingungen ab. Einziger Nachteil: Mit 646 € ist der Gemini flex 2.0 kein Schnäppchen — aber angesichts der Kombination aus Mobilität, Smart-Funktionen und offener API gibt es in dieser Klasse aktuell kein besseres Gesamtpaket. Mehr mobile Wallboxen findest du in unserem Test der besten mobilen Wallboxen.

Vorteile

  • Echte mobile Wallbox — mit CEE-Adapter an jeder Starkstromdose nutzbar, ideal für Mieter und Reisende
  • Offene REST-API und MQTT-Unterstützung für Smart-Home-Integration (Home Assistant, ioBroker, openHAB)
  • Natives PV-Überschussladen ohne Zusatzkosten — kompatibel mit den meisten Wechselrichtern
  • Dynamisches Lastmanagement verhindert Überlastung des Hausanschlusses
  • Extrem kompakt und leicht (unter 4 kg) — lässt sich problemlos im Kofferraum mitnehmen
  • RFID-Zugangskontrolle für Mehrbenutzer-Szenarien (z.B. Tiefgarage, Firmenflotte)

Nachteile

  • Mit 646 € deutlich teurer als einfache mobile Ladekabel ohne Smart-Funktionen
  • Noch wenige Amazon-Bewertungen — Produkt ist relativ neu auf dem Markt
  • Maximale 22 kW nur bei 3-phasigem Anschluss — viele Hausanschlüsse bieten nur 11 kW
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go-eCharger HOMEfix 11kW

Eigenheimbesitzer, die eine fest installierte und smarte Wallbox suchen — ohne den Aufpreis für die mobile Flexibilität des Gemini flex.

Beste Festinstallation

go-eCharger HOMEfix 11kW

go-eCharger

550 €
4.5/5
Ladeleistung: 11 kW (3-phasig, 16A)
Kabellänge: 5 m oder 7,5 m
Stecker: Typ 2
Konnektivität: WLAN + Bluetooth
Installation: Festinstallation (Hardwire)
Zertifizierungen: CE, TÜV Austria
Abmessungen: 241 x 206 x 108 mm
Gewicht: ca. 3,4 kg
Betriebstemperatur: -20°C bis +50°C
Schutzart: IP66
Günstigster Einstieg in die go-eCharger Welt mit vollen Smart-Funktionen
Gleiche offene API und App wie der Gemini flex — perfekt für Smart-Home-Integration
11 kW Ladeleistung genügt für die meisten Elektroautos zum nächtlichen Laden

Der go-eCharger HOMEfix 11kW ist die stationäre Alternative zum Gemini flex — gleiche Technik, gleiche App, gleiche API, aber optimiert für die dauerhafte Wandmontage. Mit 11 kW Ladeleistung (3-phasig, 16A) lädt er ein typisches Elektroauto mit 60 kWh Batterie in etwa 6 Stunden von 20 auf 100 % — ideal für das nächtliche Laden zu Hause.

Der HOMEfix teilt sich die gesamte Software-Plattform mit dem Gemini flex: die gleiche go-eCharger App mit Zeitplanung, Energiemonitoring und RFID-Verwaltung, die gleiche offene REST-API und MQTT-Schnittstelle für Smart-Home-Integration und die gleiche native PV-Überschussladefunktion. Der einzige funktionale Unterschied: Er ist für die Festinstallation konzipiert und hat keinen CEE-Adapter für den mobilen Einsatz.

Mit einem Preis von ca. 550 € positioniert sich der HOMEfix im mittleren Preissegment — günstiger als der Gemini flex (646 €) und vergleichbar mit dem Heidelberg Wallbox Energy Control. Der Vorteil gegenüber Heidelberg: die deutlich umfangreicheren Smart-Funktionen und die offene API. Der Nachteil: Die Verfügbarkeit auf Amazon schwankt, sodass du gelegentlich auf Fachhändler oder den go-eCharger Online-Shop ausweichen musst.

Für Eigenheimbesitzer, die eine smarte Wallbox mit exzellenter App und PV-Integration brauchen, aber keine mobile Nutzung planen, ist der HOMEfix die wirtschaftlichste Wahl im go-eCharger Portfolio.

Vorteile

  • Günstigster Einstieg in die go-eCharger Welt mit vollen Smart-Funktionen
  • Gleiche offene API und App wie der Gemini flex — perfekt für Smart-Home-Integration
  • 11 kW Ladeleistung genügt für die meisten Elektroautos zum nächtlichen Laden
  • Extrem kompaktes Design — gleiche Abmessungen wie der Gemini flex
  • PV-Überschussladen und dynamisches Lastmanagement inklusive

Nachteile

  • Nur Festinstallation — keine mobile Nutzung möglich
  • Maximale 11 kW — nicht geeignet für Fahrer, die regelmäßig schnelleres Laden benötigen
  • Verfügbarkeit auf Amazon variiert — teilweise nur über Fachhändler erhältlich

go-eCharger im Vergleich

go-eCharger konkurriert im DACH-Raum direkt mit Heidelberg, Wallbox und ABL. Hier der Vergleich der wichtigsten Kennwerte:

Eigenschaft go-eCharger Gemini flex 2.0 Heidelberg Energy Control Wallbox Pulsar Plus ABL eMH1
Preis 646 € ca. 550 € ca. 500 € ca. 900 €
Ladeleistung bis 22 kW 11 kW 11 kW (22 kW Variante verfügbar) 11 kW
Mobil nutzbar Ja (CEE-Adapter) Nein Nein Nein
WLAN + App Ja (WLAN + Bluetooth) Nein Ja (WLAN + Bluetooth) Nein
Offene API Ja (REST, MQTT, Modbus) Nein Nein (proprietär) Nein
PV-Überschuss Ja (nativ) Nein (nur über externe Steuerung) Ja (Eco-Smart) Nein
Lastmanagement Ja (dynamisch) Ja (statisch, bis 16 Wallboxen) Ja (Power Boost) Nein
RFID Ja Nein Nein Ja
Schutzart IP66 IP54 NEMA 4X (IP66) IP54
Garantie 3 Jahre 5 Jahre 3 Jahre 2 Jahre
Herkunft Österreich Deutschland Spanien Deutschland

go-eCharger gewinnt bei offener API, Mobilität (Gemini flex), nativer PV-Überschussladefunktion, RFID und Outdoor-Schutzart. Heidelberg punktet mit 5 Jahren Garantie und bewährter "Made in Germany" Qualität für Nutzer, die keine Smart-Funktionen brauchen. Wallbox überzeugt durch das Power-Boost-Feature und eine polierte App. ABL richtet sich an den professionellen Bereich mit robuster Verarbeitung, ist aber deutlich teurer und bietet weniger Smart-Funktionen. Für technikaffine Nutzer mit PV-Anlage und Smart-Home ist go-eCharger unsere erste Empfehlung im DACH-Raum.

Für wen ist der go-eCharger die richtige Wahl?

go-eCharger ist nicht für jeden die beste Wahl — aber für bestimmte Nutzerprofile bietet er das stärkste Gesamtpaket auf dem deutschsprachigen Markt. Hier die Profile, die am meisten profitieren:

Der Smart-Home-Enthusiast

Kein anderer Wallbox-Hersteller bietet eine vergleichbar offene Schnittstelle. Die REST-API erlaubt es, jeden Parameter des Chargers programmatisch zu steuern — von der Ladeleistung über Zeitpläne bis zur RFID-Verwaltung. Über MQTT lässt sich der go-eCharger in Echtzeit in Home Assistant, ioBroker, openHAB oder Node-RED einbinden. Modbus TCP ermöglicht die Integration in professionelle Energiemanagementsysteme. Wenn du dein Smart Home selbst automatisierst, ist go-eCharger die einzige Wallbox, die dir keine künstlichen Beschränkungen auferlegt.

Der PV-Anlagenbesitzer

PV-Überschussladen funktioniert beim go-eCharger nativ und ohne Zusatzkosten. Der Charger liest die aktuelle PV-Produktion über die API deines Wechselrichters (Fronius, SMA, Kostal, Huawei, Enphase) oder einen Energiemanager und passt die Ladeleistung stufenlos an. Im reinen Solar-Modus wird nur geladen, wenn genügend Überschuss vorhanden ist — das senkt deine Stromkosten auf nahezu null. Im Eco-Modus ergänzt Netzstrom den Solarstrom, um eine Mindestladeleistung sicherzustellen. Mehr dazu findest du in unserem Abschnitt PV-Überschussladen.

Der Mieter oder Pendler

Der Gemini flex 2.0 ist eine echte mobile Wallbox — kein billiges Ladekabel mit Timer, sondern ein vollwertiger Smart Charger, den du an jeder CEE-Starkstromdose betreiben kannst. Das macht ihn ideal für Mieter, die keine Festinstallation vornehmen dürfen, und für Pendler, die zwischen Wohnung und Ferienhaus pendeln. Mit unter 4 kg Gewicht passt er problemlos in den Kofferraum.

Der Mehrbenutzer-Betreiber

RFID-Zugangskontrolle und separates Energiemonitoring pro Nutzer machen den go-eCharger ideal für Tiefgaragen in Mehrfamilienhäusern, kleine Firmenflotten und Coworking-Spaces. Jeder Nutzer authentifiziert sich per RFID-Karte, und der Verbrauch wird individuell erfasst — perfekt für die Abrechnung.

Wer sollte einen anderen Charger wählen?

Wenn du keine Smart-Funktionen brauchst und einfach nur zuverlässig laden willst, ist der Heidelberg Energy Control mit 5 Jahren Garantie die pragmatischere Wahl. Wenn du ein besonders günstiges Modell suchst, wirf einen Blick auf unsere beste günstige Wallboxen Übersicht.

go-eCharger App & offene API im Detail

Die Software ist der Bereich, in dem go-eCharger den größten Vorsprung gegenüber der Konkurrenz hat. Die Kombination aus benutzerfreundlicher App und vollständig offener API ist im Wallbox-Markt einzigartig.

go-eCharger App (iOS & Android)

Die App bietet alle Standardfunktionen, die man von einer modernen Wallbox erwartet — und einiges mehr:

  • Zeitplanung: Individuelle Ladezeitfenster pro Wochentag, abgestimmt auf variable Stromtarife
  • Energiemonitoring: kWh pro Ladevorgang, pro Tag, pro Monat — exportierbar als CSV
  • Ampere-Begrenzung: Ladeleistung manuell von 6A bis 32A in 1A-Schritten einstellbar
  • RFID-Verwaltung: Bis zu 10 RFID-Karten anlegen, aktivieren und deaktivieren
  • Firmware-Updates: Over-the-Air direkt über die App
  • LED-Steuerung: Helligkeit und Farbe der Status-LED anpassen (praktisch bei Nachtinstallation)

Die App ist übersichtlich aufgebaut und reagiert schnell. Im Vergleich zur myWallbox-App von Wallbox ist sie etwas weniger visuell poliert, bietet aber deutlich mehr technische Tiefe — insbesondere für Nutzer, die Parameter wie Phasenumschaltung oder Ground-Fault-Detection direkt in der App konfigurieren wollen.

REST-API — Volle Kontrolle per HTTP

Die REST-API ist vollständig dokumentiert und ohne Cloud-Zwang nutzbar. Jeder Parameter des Chargers lässt sich per HTTP GET/SET lesen und schreiben — lokal im Heimnetzwerk, ohne Internetverbindung. Das bedeutet: Deine Ladedaten verlassen nie dein Zuhause, wenn du das nicht willst. Typische Anwendungsfälle:

  • Ladeleistung in Echtzeit an PV-Produktion anpassen (eigenes Skript oder Energiemanager)
  • Ladefreigabe über externe Logik steuern (z.B. nur laden, wenn Strompreis unter X Cent/kWh)
  • Verbrauchsdaten in eigene Datenbanken loggen (InfluxDB, Grafana-Dashboards)

MQTT — Echtzeit-Integration für Smart Homes

Über MQTT veröffentlicht der go-eCharger seinen Status in Echtzeit an einen Broker deiner Wahl. Home Assistant, ioBroker, openHAB und Node-RED können den Charger damit nahtlos in Automationen einbinden. Beispiel: "Starte das Laden, wenn die PV-Anlage mehr als 3 kW Überschuss produziert und der Hausakku zu 80 % geladen ist." Solche Automationen sind mit der offenen API in Minuten umsetzbar — bei geschlossenen Systemen wie Heidelberg oder ABL schlicht unmöglich.

Modbus TCP — Professionelle Energiemanagement-Systeme

Für gewerbliche Installationen und professionelle Energiemanager (z.B. SMA Sunny Home Manager, E3/DC, Kostal PLENTICORE) steht Modbus TCP zur Verfügung. Das ermöglicht die Einbindung in bestehende Energieinfrastrukturen ohne Sonderlösungen.

PV-Überschussladen mit dem go-eCharger

Die Integration von PV-Anlage und Wallbox ist einer der stärksten Gründe für den go-eCharger. Hier erklärt sich, warum go-eCharger in Kombination mit Solarstrom kaum zu schlagen ist.

Wie funktioniert PV-Überschussladen?

Das Prinzip ist einfach: Statt überschüssigen Solarstrom für wenige Cent ins Netz einzuspeisen, wird er direkt zum Laden des Elektroautos verwendet. Bei einer typischen PV-Anlage mit 10 kWp Leistung fallen an sonnigen Tagen regelmäßig 3–7 kW Überschuss an, die ohne Wallbox ins Netz fließen würden. Mit PV-Überschussladen lädst du dein Auto mit deinem eigenen Strom — effektiv kostenlos.

go-eCharger PV-Modi im Detail

  • Reiner Solar-Modus: Der Charger lädt nur, wenn der PV-Überschuss die Mindestladeleistung (ca. 1,4 kW einphasig oder 4,2 kW dreiphasig) übersteigt. An bewölkten Tagen kann das Laden pausieren — dafür ist jede geladene kWh zu 100 % solar.
  • Eco-Modus: Der Charger nutzt verfügbaren PV-Überschuss und ergänzt bei Bedarf Netzstrom, um eine Mindestladeleistung aufrechtzuerhalten. Sinnvoll, wenn du sicherstellen willst, dass das Auto bis zum Abend geladen ist.
  • Volle Leistung: Lädt mit maximaler Geschwindigkeit unabhängig von der PV-Produktion. Nützlich, wenn du schnell laden musst.

Kompatible Wechselrichter

go-eCharger arbeitet mit den meisten gängigen Wechselrichtern zusammen. Die Überschusserkennung erfolgt über die HTTP-API des Wechselrichters oder einen dedizierten Energiemanager:

  • Nativ unterstützt: Fronius, SMA, Kostal, Huawei, Enphase, SolarEdge
  • Über Energiemanager: SMA Sunny Home Manager, E3/DC, openWB, evcc
  • Über API/MQTT: Jeder Wechselrichter mit auslesbaren Momentanwerten (eigenes Skript erforderlich)

Wirtschaftlichkeit

Bei einem Strompreis von 0,35 €/kWh und einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh für das Elektroauto sparst du durch PV-Überschussladen bis zu 1.050 € pro Jahr — die Wallbox amortisiert sich damit in unter einem Jahr. Nutze unseren Ladekosten-Rechner, um dein individuelles Sparpotenzial zu berechnen.

Installation & Meldepflicht in Deutschland

Die Installation eines go-eChargers unterscheidet sich je nach Modell erheblich. Hier die wichtigsten Punkte für den deutschen Markt:

Gemini flex 2.0 — Mobile Nutzung

Der Gemini flex kann mit verschiedenen CEE-Adaptern an Starkstromdosen betrieben werden — ohne Elektriker und ohne bauliche Veränderungen. Für die mobile Nutzung gilt:

  • CEE rot 16A (3-phasig): 11 kW Ladeleistung — die häufigste Variante in Garagen und auf Campingplätzen
  • CEE rot 32A (3-phasig): 22 kW Ladeleistung — für maximale Geschwindigkeit
  • Schuko-Adapter: 2,3 kW — nur als Notlösung geeignet (Ladezeit 20+ Stunden für volle Ladung)

Keine Genehmigung oder Meldung erforderlich bei mobiler Nutzung über vorhandene Steckdosen.

HOMEfix / Festinstallation

Für die Festinstallation gelten die üblichen Regeln:

  • Elektriker-Pflicht: Die Festinstallation muss von einem zugelassenen Elektrofachbetrieb durchgeführt werden.
  • Meldepflicht: Seit dem Inkrafttreten des § 14a EnWG müssen alle Wallboxen bis 11 kW beim Netzbetreiber angemeldet werden. Über 11 kW ist eine Genehmigung erforderlich.
  • FI-Schutzschalter: Der go-eCharger hat einen integrierten DC-Fehlerstromschutz (6 mA). Ein vorgeschalteter Typ-A FI (30 mA) genügt — ein teurer Typ-B FI ist nicht nötig. Das spart ca. 200–400 € bei der Installation.

Installationskosten

Typische Kosten für eine Festinstallation in Deutschland:

  • Einfache Installation (Sicherungskasten in Garagennähe, kurzer Kabelweg): 300–500 €
  • Standard-Installation (10–15 m Kabelweg, neuer Stromkreis): 500–900 €
  • Aufwendige Installation (langer Kabelweg, Erdarbeiten, Unterverteilung nötig): 1.000–2.000 €

Tipp: Informiere dich über aktuelle Wallbox-Förderungen 2026 und Landesförderungen, die einen Teil der Kosten abdecken können.

go-eCharger Gemini flex 2.0 vs HOMEfix: Welche Variante passt?

Beide Modelle basieren auf der gleichen Plattform und teilen sich App, API und PV-Überschussladefunktion. Die Unterschiede liegen in der Nutzungsart und der maximalen Ladeleistung:

Kriterium Gemini flex 2.0 HOMEfix 11kW
Preis 646 € ca. 550 €
Max. Ladeleistung 22 kW (3-phasig, 32A) 11 kW (3-phasig, 16A)
Mobil nutzbar Ja (CEE-Adapter) Nein
Festinstallation Möglich (optional) Ja (vorgesehen)
Meldepflicht Nur bei Festinstallation Ja
Gewicht ca. 3,6 kg ca. 3,4 kg
Smart-Funktionen Identisch Identisch

Unsere Empfehlung: Wenn du das Auto ausschließlich zu Hause lädst und nie eine mobile Lösung brauchst, spar dir die 100 € Aufpreis und nimm den HOMEfix. Wenn du hingegen zwischen zwei Standorten pendelst, zur Miete wohnst oder gelegentlich im Urlaub laden willst, lohnt sich der Gemini flex 2.0 — die Flexibilität ist den Aufpreis wert. Bedenke auch: Der Gemini flex lässt sich später jederzeit fest installieren, der HOMEfix wird nie mobil.

Garantie & Support: Österreichischer Hersteller, deutscher Service

go-eCharger bietet auf alle Produkte eine 3-jährige Herstellergarantie. Der Support erfolgt auf Deutsch — ein klarer Vorteil gegenüber internationalen Anbietern wie Wallbox (Spanien) oder Tesla (USA).

Was ist abgedeckt?

  • Interne Elektronik, Leiterplatten, Relais und Schütze
  • WLAN- und Bluetooth-Module
  • Ladekabel und Typ-2-Stecker
  • Gehäuse und Wandhalterung
  • Software und Firmware (Updates kostenlos und automatisch über WLAN)

Was ist nicht abgedeckt?

  • Schäden durch unsachgemäße Installation (Festinstallation nur durch Elektrofachbetrieb)
  • Physische Beschädigungen durch Stöße, Überflutung oder Blitzeinschlag
  • Schäden durch Überspannung ohne Überspannungsschutz
  • Normaler Verschleiß des Kabels und Steckers (rein kosmetisch — funktionelle Defekte sind abgedeckt)

Support-Kanäle

go-eCharger bietet Support per E-Mail, Kontaktformular und eine umfangreiche Wissensdatenbank auf der Website. Die Antwortzeiten liegen in der Regel bei 24–48 Stunden. Im Vergleich zu großen Konzernen wie Tesla, wo man als Wallbox-Kunde oft wochenlang auf Rückmeldung wartet, ist der direkte Draht zu einem mittelständischen Hersteller ein spürbarer Vorteil.

Community & Entwickler-Support

Ein Alleinstellungsmerkmal von go-eCharger ist die aktive Entwickler-Community. Durch die offene API gibt es eine Vielzahl von Community-Projekten, Tutorials und Integrationen auf GitHub. Probleme mit der API oder Smart-Home-Integration werden häufig in Foren innerhalb weniger Stunden gelöst — schneller als jeder offizielle Support-Kanal. Dieses Ökosystem existiert bei keinem anderen Wallbox-Hersteller in dieser Form.

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Häufig gestellte Fragen

Ist der go-eCharger Gemini flex 2.0 sein Geld wert?

Ja. Für 646 € bekommst du die einzige echte mobile Wallbox mit vollständiger Smart-Home-Integration, offener API und nativer PV-Überschussladefunktion. Günstigere mobile Ladekabel bieten keine App, kein WLAN und keine PV-Integration. Wenn du nur eine einfache Festinstallation brauchst, ist der HOMEfix für ca. 550 € die günstigere Alternative mit identischen Smart-Funktionen.

Brauche ich einen Elektriker für den go-eCharger Gemini flex?

Nein — nicht für die mobile Nutzung. Der Gemini flex wird über CEE-Adapter an vorhandene Starkstromdosen angeschlossen und benötigt keine Installation durch einen Elektrofachbetrieb. Nur wenn du ihn fest an der Wand installieren lässt, ist ein Elektriker Pflicht.

Funktioniert der go-eCharger mit meiner PV-Anlage?

In den meisten Fällen ja. Der go-eCharger unterstützt PV-Überschussladen nativ über die API gängiger Wechselrichter (Fronius, SMA, Kostal, Huawei, Enphase, SolarEdge). Alternativ kannst du Energiemanager wie den SMA Sunny Home Manager, evcc oder openWB verwenden. Über die offene REST-API oder MQTT lässt sich auch jeder andere Wechselrichter einbinden.

Kann ich den go-eCharger in Home Assistant einbinden?

Ja — und das ist eine der größten Stärken des go-eChargers. Über die offizielle MQTT-Schnittstelle oder die REST-API lässt sich der Charger nahtlos in Home Assistant integrieren. Es gibt fertige Community-Integrationen auf GitHub, die alle Parameter auslesen und steuern können. Auch ioBroker, openHAB und Node-RED werden vollständig unterstützt.

Was ist der Unterschied zwischen Gemini flex und HOMEfix?

Beide Modelle teilen sich die gleiche Software-Plattform mit identischer App, API und PV-Überschussladefunktion. Der Gemini flex ist mobil nutzbar (CEE-Adapter) und schafft bis zu 22 kW. Der HOMEfix ist für die Festinstallation konzipiert und auf 11 kW begrenzt. Der Gemini flex kostet 646 €, der HOMEfix ca. 550 €.

Muss ich den go-eCharger beim Netzbetreiber anmelden?

Bei mobiler Nutzung über bestehende CEE-Dosen ist keine Meldung erforderlich. Bei Festinstallation gilt seit § 14a EnWG: Wallboxen bis 11 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet werden, über 11 kW ist eine Genehmigung nötig. Die Anmeldung erledigt in der Regel dein Elektriker.

Brauche ich einen teuren Typ-B FI-Schutzschalter?

Nein. Der go-eCharger hat einen integrierten DC-Fehlerstromschutz (6 mA DC). Dadurch genügt ein günstigerer vorgeschalteter Typ-A FI-Schutzschalter (30 mA). Das spart bei der Installation 200–400 € gegenüber Wallboxen, die einen externen Typ-B FI benötigen.

Wie schnell lädt der go-eCharger mein Elektroauto?

Der Gemini flex schafft bis zu 22 kW (ca. 120 km Reichweite pro Stunde) an einem 3-phasigen 32A-Anschluss. An einer CEE 16A-Dose sind es 11 kW (ca. 60 km pro Stunde). Der HOMEfix lädt mit konstanten 11 kW. Ein typisches E-Auto mit 60 kWh Batterie lädt bei 11 kW in ca. 6 Stunden von 20 auf 100 %.

Wo wird der go-eCharger hergestellt?

go-eCharger ist ein österreichisches Unternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz. Die Entwicklung und ein großer Teil der Fertigung finden in Österreich statt. Als DACH-Hersteller bietet go-eCharger deutschsprachigen Support und eine auf den europäischen Markt zugeschnittene Produktlinie mit Typ-2-Stecker und CE-Zertifizierung.

Ist der go-eCharger outdoor-tauglich?

Ja. Beide Modelle sind mit IP66 zertifiziert und damit vollständig gegen Strahlwasser und Staub geschützt. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -20°C bis +50°C. Damit ist der go-eCharger besser geschützt als viele Konkurrenten (z.B. Heidelberg Energy Control mit IP54) und für die Außenmontage ohne Überdachung geeignet.
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CheapEVCharger Team

Wir sind ein unabhängiges Team von E-Mobilität-Experten und testen seit 2024 Wallboxen für den deutschen und amerikanischen Markt. Unsere Bewertungen basieren auf Praxistests, technischer Analyse und echten Nutzererfahrungen — ohne Einfluss von Herstellern.

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