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Wallbox Pulsar Plus mit Smartphone-App
Marken-Guide

Wallbox Pulsar Plus im Test

Wallbox ist ein 2015 in Barcelona gegründetes Unternehmen, das sich in wenigen Jahren zu einem der innovativsten Hersteller von Ladeinfrastruktur entwickelt hat. Seit dem Börsengang an der NYSE (WBX) setzt Wallbox mit Funktionen wie Power Boost, Power Sharing und Eco-Smart Maßstäbe im Smart-Charging-Bereich — Features, die viele Wettbewerber bis heute nicht bieten. Die Wallbox Pulsar Plus zählt zu den beliebtesten Wallboxen in Europa und überzeugt durch kompaktes Design, vielseitige App-Steuerung und flexible Leistungsoptionen von 11 kW bis 22 kW.

Auf dieser Seite analysieren wir die Wallbox Pulsar Plus im Detail — technische Daten, App-Funktionen, Installationsanforderungen, Garantie und den direkten Vergleich mit go-eCharger und Heidelberg Wallbox. Wer gezielt nach günstigen Alternativen sucht, findet diese in unserem Beste günstige Wallboxen Vergleich.

Wallbox auf einen Blick

Gegründet
2015
Hauptsitz
Barcelona, Spanien
Börse
NYSE: WBX
Produkte
Pulsar Plus, Quasar 2
Preisbereich
500–700 €
Garantie
3 Jahre (bei Registrierung)
Smart-Funktionen
WLAN, Bluetooth, App, Power Boost, Power Sharing

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Alle Wallbox Wallboxen im Vergleich

Wallbox Preis Leistung Kabel Bewertung Ideal für
Wallbox Pulsar Plus
Wallbox
600 € 11 kW / 22 kW (Drehstrom) 5 m oder 7 m 3.8 Eigenheimbesitzer, die eine smarte, kompakte Premium-Wallbox mit der besten App-Erfahrung und dynamischem Lastmanagement (Power Boost, Power Sharing) suchen. Zum Angebot
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Wallbox Pulsar Plus

Eigenheimbesitzer, die eine smarte, kompakte Premium-Wallbox mit der besten App-Erfahrung und dynamischem Lastmanagement (Power Boost, Power Sharing) suchen.

Smarte Premium-Wallbox

Wallbox Pulsar Plus

Wallbox

600 €
3.8/5 (27 Bewertungen)
Leistung: 11 kW / 22 kW (Drehstrom)
Kabel: 5 m oder 7 m
Anschluss: Typ 2 (Mennekes)
Konnektivität: WLAN + Bluetooth
Installation: Festanschluss (Drehstrom)
Schutzart: IP54 (Innen- und Außenmontage)
Abmessungen: 200 × 126 × 90 mm
Gewicht: 5,7 kg
Betriebstemperatur: −30 °C bis +50 °C
WLAN: Ja
Hervorragende myWallbox App mit detaillierter Ladeplanung, Energieüberwachung und Fernsteuerung
Power Boost passt die Ladeleistung dynamisch an den Haushaltsverbrauch an — verhindert Überlastung
Kompaktestes Design am Markt — elegantes europäisches Design passt in jede Garage

Die Wallbox Pulsar Plus gehört zu den meistverkauften Wallboxen in Deutschland — und das aus gutem Grund. In der 11-kW-Variante lädt sie ein typisches E-Auto mit 60-kWh-Akku in etwa 6 Stunden von 20 % auf 100 %. Die 22-kW-Version halbiert diese Zeit auf rund 3 Stunden, sofern das Fahrzeug dreiphasiges Laden mit 22 kW unterstützt. Das mitgelieferte Typ-2-Ladekabel ist je nach Modell 5 oder 7 Meter lang — lang genug für die meisten Garage- und Carport-Konfigurationen.

Was die Pulsar Plus von Wettbewerbern wie dem go-eCharger Gemini und der Heidelberg Wallbox Energy Control abhebt, ist die Software-Erfahrung. Die myWallbox App ist ausgereift und bietet individuelle Ladepläne für jeden Wochentag, Energieverbrauchsüberwachung pro Ladevorgang oder Monat und den Power-Boost-Modus, der die Ladeleistung automatisch reduziert, wenn der Haushalt viel Strom verbraucht (etwa beim gleichzeitigen Betrieb von Herd, Trockner und Klimaanlage). Das ist kein Marketing-Gimmick — Power Boost verhindert eine Überlastung der Hausinstallation ohne teure Zählerkasten-Erweiterung.

Das Design ist ein weiterer Pluspunkt. Mit nur 200 × 126 × 90 mm und 5,7 kg ist die Pulsar Plus eine der kompaktesten Wallboxen am Markt. Sie sieht aus wie ein hochwertiges Tech-Produkt, nicht wie ein Industriekasten an der Wand. Die Schutzart IP54 erlaubt die Montage im Freien, und der Betriebstemperaturbereich von −30 °C bis +50 °C deckt selbst extreme deutsche Winter ab. Wer nach der besten smarten Wallbox sucht, findet die Pulsar Plus auch in unserem Beste smarte Wallboxen Vergleich ganz oben.

Vorteile

  • Hervorragende myWallbox App mit detaillierter Ladeplanung, Energieüberwachung und Fernsteuerung
  • Power Boost passt die Ladeleistung dynamisch an den Haushaltsverbrauch an — verhindert Überlastung
  • Kompaktestes Design am Markt — elegantes europäisches Design passt in jede Garage
  • WLAN und Bluetooth für zuverlässige Verbindung auch bei schwachem WLAN-Signal
  • Eco-Smart Modus für Solar-Integration mit kompatiblen Wechselrichtern
  • Wahlweise 11 kW (meldepflichtig) oder 22 kW (genehmigungspflichtig) verfügbar

Nachteile

  • Festanschluss erforderlich — Installation nur durch Elektrofachkraft möglich
  • Preis höher als bei go-eCharger oder Heidelberg Energy Control
  • Kundensupport-Erreichbarkeit wird von einigen Nutzern als verbesserungswürdig beschrieben

Wallbox im Vergleich

Die Wallbox Pulsar Plus konkurriert direkt mit dem go-eCharger und der Heidelberg Wallbox Energy Control. So schneiden sie bei den wichtigsten Kriterien ab:

Eigenschaft Wallbox Pulsar Plus go-eCharger Gemini Heidelberg Energy Control
Preis ca. 600 € ca. 680 € ca. 500 €
Ladeleistung 11 kW / 22 kW 11 kW / 22 kW 11 kW
Ladekabel 5 m / 7 m (Typ 2) Ohne Kabel (Typ 2 Buchse) 3,5 m / 5 m / 7,5 m (Typ 2)
Steckertyp Typ 2 (Mennekes) Typ 2 (Mennekes) Typ 2 (Mennekes)
Installation Festanschluss Festanschluss oder Steckdose Festanschluss
WLAN + App Ja (WLAN + Bluetooth) Ja (WLAN + Bluetooth) Nein (kein WLAN)
Power Sharing Ja (bis zu 25 Wallboxen) Ja (bis zu 6 Wallboxen) Ja (bis zu 16 Wallboxen)
Lastmanagement Power Boost (inkl.) Dynamisch (mit Zubehör) Statisch
Solar-Integration Eco-Smart Modus PV-Überschussladen (API) Nein
Schutzart IP54 IP66 IP54
Garantie 3 Jahre 2 Jahre 5 Jahre
Abmessungen 200 × 126 × 90 mm 282 × 195 × 118 mm 410 × 230 × 100 mm

Wallbox gewinnt bei Smart-Funktionen (Power Boost, Power Sharing für bis zu 25 Geräte, Eco-Smart), kompaktem Design und doppelter Konnektivität (WLAN + Bluetooth). go-eCharger gewinnt bei Flexibilität (auch mit Steckdose nutzbar), höherer Schutzart (IP66) und der offenen API für Bastler und Smart-Home-Systeme. Heidelberg gewinnt bei Preis-Leistung (ab ca. 500 €), deutscher Fertigung und der längsten Garantie (5 Jahre). Für Eigenheimbesitzer, die Wert auf App-Steuerung und dynamisches Lastmanagement legen, ist die Wallbox Pulsar Plus unsere Top-Empfehlung. Wer es günstiger will, greift zur Heidelberg. Wer maximale Flexibilität braucht, wählt den go-eCharger.

Für wen ist die Wallbox Pulsar Plus geeignet?

Die Wallbox Pulsar Plus ist eine Premium-Wallbox — nicht die günstigste Option, aber für bestimmte Nutzergruppen die beste Wahl am Markt. Hier sind die Profile, die am meisten profitieren:

Der Smart-Home-Enthusiast

Wer bereits smarte Thermostate, intelligente Steckdosen und ein Energiemanagementsystem betreibt, findet in der Wallbox Pulsar Plus die perfekte Ergänzung. Die myWallbox App integriert sich nahtlos in den Alltag — Ladezeitpläne lassen sich auf günstige Stromtarife abstimmen, der Energieverbrauch wird pro kWh überwacht, und Verbrauchstrends werden über Monate hinweg analysiert. Die App ist für iOS und Android verfügbar und sendet zuverlässige Push-Benachrichtigungen bei Ladeende, Unterbrechungen und Firmware-Updates.

Der Photovoltaik-Besitzer

Wallbox' Eco-Smart-Funktion ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Bei Verbindung mit kompatiblen Wechselrichtern (SolarEdge, Fronius, Huawei, SMA, Enphase) priorisiert die Wallbox Solarstrom gegenüber Netzstrom. So sinken die Ladekosten pro Kilometer auf nahezu null. Kein anderer Hersteller in dieser Preisklasse bietet eine vergleichbare native Solar-Integration — der go-eCharger benötigt dafür Drittanbieter-Software, Heidelberg bietet sie gar nicht an.

Der Mehrfahrzeug-Haushalt

Wallbox Power Sharing verbindet bis zu 25 Pulsar Plus Wallboxen an einem Stromkreis und verteilt die verfügbare Leistung dynamisch zwischen ihnen. Für Haushalte mit zwei oder mehr E-Autos ist das entscheidend — statt einen zweiten Drehstromanschluss für 1.500–3.000 € legen zu lassen, installiert man eine zweite Wallbox am selben Anschluss und lässt das System die Last verteilen.

Der designbewusste Eigenheimbesitzer

Die meisten Wallboxen sehen aus wie Industrietechnik. Die Pulsar Plus nicht. Mit nur 200 × 126 mm ist sie kaum größer als ein großes Smartphone und in mehreren Farben erhältlich. Wenn die Wallbox sichtbar montiert wird — in der Einfahrt, am Carport oder an der straßenseitigen Garagenwand — ist die Wallbox die einzige Premium-Option, die wirklich gut aussieht.

Wer sollte eine andere Wallbox wählen?

Wer eine möglichst günstige Lösung sucht, zur Miete wohnt oder maximale Installationsflexibilität benötigt, ist mit dem go-eCharger (auch mit Steckdose nutzbar) oder einer Wallbox aus unserer Beste günstige Wallboxen Liste besser beraten. Der Festanschluss macht die Wallbox Pulsar Plus weniger geeignet für alle, die häufig umziehen.

myWallbox App & Smart-Funktionen

Die myWallbox App ist der Bereich, in dem sich Wallbox am deutlichsten von der Konkurrenz absetzt. Sie bietet die vollständigste und zuverlässigste Software-Erfahrung aller von uns getesteten Wallboxen.

Ladeplanung & Stromtarif-Optimierung

Die App ermöglicht individuelle Ladezeitpläne für jeden Wochentag. Während die meisten Wettbewerber nur einen einzigen Tagesplan bieten, lässt die Wallbox unterschiedliche Zeiten für Werktage und Wochenenden festlegen — zum Beispiel „lade von 22:00 bis 6:00 Uhr werktags" und „lade von 0:00 bis 8:00 Uhr am Wochenende". Das ist besonders relevant für Nutzer mit variablen Stromtarifen oder Wärmepumpen-Tarifen, die je nach Tageszeit unterschiedliche Preise haben. Die App zeigt die geschätzten Kosten pro Ladevorgang basierend auf dem eingegebenen Strompreis an.

Power Boost — Dynamisches Lastmanagement

Power Boost ist die Hauptfunktion der Wallbox und funktioniert in der Praxis ausgezeichnet. Das System überwacht den Gesamtstromverbrauch des Haushalts in Echtzeit (über einen Stromwandler am Hauptzähler) und reduziert die Ladeleistung automatisch, wenn der Haushaltsverbrauch steigt. Laufen Herd, Trockner und Klimaanlage gleichzeitig? Power Boost drosselt die Wallbox von 11 kW auf beispielsweise 6 kW, um die Hausinstallation nicht zu überlasten. Sobald die Verbraucher ausgeschaltet werden, steigt die Ladeleistung wieder auf Maximum.

Das ist in der Praxis enorm nützlich, weil es die häufigste Hürde bei der Wallbox-Installation beseitigt: unzureichende Anschlussleistung. Viele deutsche Haushalte haben einen Netzanschluss mit 30–40 kW, der eine 11-kW-Wallbox bei vollem Haushaltsverbrauch nicht problemlos verkraftet. Ohne Power Boost müsste der Netzanschluss erweitert werden — Kosten: 1.000–3.000 €. Mit Power Boost entfällt das in vielen Fällen.

Power Sharing — Lastverteilung bei mehreren Wallboxen

Bei mehreren Wallbox-Ladestationen verteilt Power Sharing die verfügbare Leistung automatisch. Zwei Wallboxen an einem 22-kW-Anschluss? Jede bekommt 11 kW bei gleichzeitigem Laden, oder eine erhält die vollen 22 kW, wenn nur ein Auto lädt. Das System unterstützt bis zu 25 Wallboxen — ideal für Tiefgaragen in Mehrfamilienhäusern, Firmenstellplätze und kleine Fuhrparks. Diese Funktion allein macht Wallbox zur ersten Wahl für Mehrfamilienhaus-Installationen.

Eco-Smart — Solar-Integration

Der Eco-Smart Modus verbindet die Wallbox mit kompatiblen Wechselrichtern und priorisiert Solarstrom für das E-Auto-Laden. Drei Modi stehen zur Wahl: Nur Solar (laden nur wenn Solarproduktion den Haushaltsverbrauch übersteigt), Eco-Smart (Mischung aus Solar- und Netzstrom für eine Mindest-Ladeleistung) und Aus (volle Ladeleistung unabhängig von der Stromquelle). Kompatibel sind Wechselrichter von SolarEdge, Fronius, Huawei, SMA und Enphase.

Energieüberwachung & Auswertungen

Die App erfasst den Energieverbrauch pro Ladevorgang, pro Tag, pro Woche und pro Monat — mit exportierbaren CSV-Daten für die Steuererklärung (relevant bei Dienstwagen-Abrechnung und Arbeitgeber-Erstattung). Ladehistorie lässt sich als Diagramm oder Liste anzeigen, Monate vergleichen und monatliche Energiebudgets festlegen. Dieses Reporting-Niveau erreicht in Deutschland sonst nur der go-eCharger und übertrifft deutlich, was Heidelberg und andere Hersteller ohne App bieten.

Installation & Anmeldung in Deutschland

Die Wallbox Pulsar Plus wird als Festanschluss installiert — es gibt keine Steckdosen-Option. Die Installation muss durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Hier ist, was Sie wissen müssen:

Elektrische Voraussetzungen

  • 11-kW-Variante: Dreiphasiger Drehstromanschluss (3 × 16 A), Absicherung über 3 × B16 Leitungsschutzschalter und FI Typ A (oder besser Typ B). Die 11-kW-Version ist in Deutschland meldepflichtig beim Netzbetreiber — aber nicht genehmigungspflichtig.
  • 22-kW-Variante: Dreiphasiger Drehstromanschluss (3 × 32 A), Absicherung über 3 × B32 Leitungsschutzschalter und FI Typ B. Die 22-kW-Version ist genehmigungspflichtig — der Netzbetreiber muss die Installation vor Inbetriebnahme genehmigen. Die Genehmigung kann 2–8 Wochen dauern.
  • Kabelquerschnitt: Mindestens 2,5 mm² Kupfer für 11 kW, 6 mm² Kupfer für 22 kW (abhängig von der Leitungslänge — Elektrofachkraft berechnet den exakten Querschnitt).
  • Zählerkasten: Ein freier Platz für den Leitungsschutzschalter und ggf. einen separaten Zwischenzähler (relevant für Dienstwagen-Abrechnung oder Mieterstrom).

Meldepflicht vs. Genehmigungspflicht

Seit der Novelle der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) gilt in Deutschland:

  • Bis 11 kW: Die Wallbox muss beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet (gemeldet) werden. Der Netzbetreiber hat kein Vetorecht — die Anmeldung ist eine Pflichtmitteilung, keine Genehmigung. Ihr Elektriker übernimmt das in der Regel mit.
  • Über 11 kW (z. B. 22 kW): Die Wallbox ist genehmigungspflichtig. Der Netzbetreiber prüft, ob das lokale Stromnetz die zusätzliche Last verkraftet, und kann die Installation ablehnen oder Auflagen erteilen (z. B. Lastmanagement vorschreiben). Bearbeitungszeit: 2–8 Wochen. Die Wallbox Pulsar Plus mit integriertem Power Boost erfüllt in vielen Fällen die Lastmanagement-Auflagen des Netzbetreibers.

Installationsablauf

  1. Standortprüfung: Der Elektriker prüft Zählerkasten, Anschlussleistung und Leitungswege. Dauer: 30–60 Minuten.
  2. Anmeldung/Genehmigung: Anmeldung beim Netzbetreiber (11 kW: formlos, 22 kW: Genehmigungsantrag). Ihr Elektriker kennt den Prozess und übernimmt das meist.
  3. Kabelverlegung: Drehstromleitung vom Zählerkasten zum Montageort. Das ist der Hauptaufwand — 2–4 Stunden je nach Entfernung und Bausubstanz.
  4. Montage: Die Pulsar Plus wird über eine Halterung mit 4 Schrauben montiert. Mit nur 5,7 kg ist sie leicht genug für Trockenbauwände, empfohlen wird aber die Montage auf Mauerwerk oder Beton.
  5. Festanschluss: Der Elektriker verbindet die Zuleitung mit der internen Anschlussklemme der Wallbox.
  6. App-Einrichtung: myWallbox App herunterladen, Konto erstellen, Wallbox per Bluetooth koppeln. WLAN-Einrichtung folgt. Dauer: 10 Minuten.

Installationskosten

Rechnen Sie mit 500–1.500 € für eine typische Installation in der Garage oder am Carport. Der Preis hängt ab von: Länge des Kabelwegs, notwendigen Wanddurchbrüchen, Zustand des Zählerkastens und ob ein FI Typ B nachgerüstet werden muss (ca. 200–400 € Zusatzkosten). In Neubauten mit vorbereitetem Leerrohr kann die Installation auch unter 500 € liegen.

Prüfen Sie auch aktuelle Förderungen und Zuschüsse für Wallboxen 2026 — je nach Bundesland und Netzbetreiber sind Zuschüsse von 200–900 € möglich.

Wallbox Quasar 2: Bidirektionales Laden der Zukunft

Der Wallbox Quasar 2 ist das zukunftsweisendste Produkt im Wallbox-Portfolio — und einer der interessantesten Heimlader auf dem Markt. Er ermöglicht bidirektionales Laden: Das E-Auto kann nicht nur geladen werden, sondern auch Strom zurück ins Haus oder Netz einspeisen.

Was bedeuten V2H und V2G?

Vehicle-to-Home (V2H) bedeutet, dass die Batterie Ihres E-Autos Ihr Haus mit Strom versorgt. Ein typisches E-Auto hat einen 60–80-kWh-Akku — genug, um einen durchschnittlichen deutschen Haushalt 3–5 Tage lang bei Stromausfall zu versorgen. Statt einen 8.000–12.000 € teuren Hausspeicher zu kaufen, wird Ihr E-Auto zum Stromspeicher.

Vehicle-to-Grid (V2G) geht noch weiter: Ihr E-Auto speist Strom zu Spitzenlastzeiten ins Netz ein, und Ihr Energieversorger vergütet Sie dafür. V2G-Programme stehen in Deutschland noch am Anfang, aber die regulatorischen Grundlagen werden 2025/2026 geschaffen. Mit dynamischen Stromtarifen und steigenden Netzentgelten wird V2G in den kommenden Jahren wirtschaftlich attraktiv.

Technische Daten des Quasar 2

  • Bidirektionale Leistung: 11,52 kW (Laden und Entladen)
  • Stecker: CCS (kompatibel mit den meisten E-Autos in Europa)
  • Konnektivität: WLAN, Bluetooth, 4G LTE
  • Notstromfunktion: Automatische Umschaltung bei Stromausfall inklusive
  • Solar-Integration: Volle Eco-Smart-Unterstützung für Eigenverbrauchsoptimierung

Für wen ist der Quasar 2 sinnvoll?

Der Quasar 2 ist ein Premium-Produkt für Eigenheimbesitzer, die ohnehin einen Hausspeicher in Betracht ziehen. Wer über einen BYD HVS (ca. 6.000–8.000 €) oder Tesla Powerwall (ca. 8.500 € + Installation) nachdenkt, bekommt mit dem Quasar 2 die gleiche Notstromfunktion plus eine vollwertige Wallbox — und nutzt den Akku, den das E-Auto bereits mitbringt. Die Wirtschaftlichkeit verbessert sich zusätzlich, wenn der Energieversorger V2G-Vergütungen anbietet oder dynamische Tarife genutzt werden.

Für die meisten Käufer bleibt die Pulsar Plus ab 600 € die richtige Wallbox. Der Quasar 2 zeigt aber, wohin die gesamte Branche steuert — und Wallbox ist der Konkurrenz hier um Jahre voraus.

Wallbox für Mehrfamilienhäuser & Unternehmen

Die Power-Sharing-Funktion macht die Wallbox Pulsar Plus zur stärksten Option für Mehrfamilienhäuser (Tiefgaragen, Eigentümergemeinschaften, WEGs) und kleine Unternehmensflotten.

Das Ladeproblem im Mehrfamilienhaus

Individuelle Wallboxen mit eigenen Stromkreisen für jeden Stellplatz zu installieren, ist in Mehrfamilienhäusern oft unbezahlbar. Ein Haus mit 20 Stellplätzen bräuchte 20 separate Drehstromanschlüsse — das übersteigt die Kapazität der meisten Hausanschlüsse bei Weitem. Die Alternative: ein leistungsstarker Anschluss, der intelligent auf mehrere Wallboxen verteilt wird.

So funktioniert Wallbox Power Sharing

Bis zu 25 Wallbox Pulsar Plus werden an einen gemeinsamen Stromkreis angeschlossen. Das System verteilt die verfügbare Leistung dynamisch nach Bedarf:

  • Laden 3 von 10 Wallboxen gleichzeitig, erhält jede die volle Leistung
  • Laden alle 10 gleichzeitig, wird die verfügbare Leistung gleichmäßig verteilt oder nach Prioritätsregeln, die der Hausverwalter festlegt
  • Prioritäten können nach Ankunftszeit, Ladezustand oder manueller Zuweisung durch den Verwalter gesetzt werden

Dieser Ansatz reduziert die Infrastrukturkosten um 60–80 % gegenüber individuellen Anschlüssen. Ein 44-kW-Anschluss kann 10+ Wallboxen versorgen statt nur 2–4.

WEG-Beschluss und Mietrecht

Seit der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) 2020 haben Eigentümer in Wohnungseigentümergemeinschaften einen Anspruch auf Installation einer Wallbox. Die WEG kann die Installation nicht mehr grundsätzlich ablehnen — nur über die Art der Ausführung mitbestimmen. Mieter haben seit dem Mietrechtsanpassungsgesetz ebenfalls einen Anspruch gegenüber dem Vermieter. Die Wallbox Power Sharing Lösung eignet sich besonders für WEGs, da sie ein einheitliches System mit zentraler Abrechnung und Lastmanagement ermöglicht.

Firmenflotten & gewerbliche Nutzung

Für Unternehmen mit Firmen-E-Autos — Lieferdienste, Außendienst, Service-Fahrzeuge — bietet Wallbox ein Management-Portal mit:

  • Energieabrechnung pro Fahrzeug für die Buchhaltung
  • Geplante Ladefenster zur Nutzung günstiger Nachtstromtarife
  • Fernüberwachung und Diagnose aller Ladepunkte
  • OCPP 1.6J Kompatibilität zur Integration in Flottenmanagement-Systeme
  • Eichrechtskonformität für die korrekte Abrechnung mit Mitarbeitern (Dienstwagen-Erstattung)

Garantie & Support in Deutschland

Wallbox bietet eine 3-jährige Garantie auf die Pulsar Plus — vorausgesetzt, das Produkt wird innerhalb von 30 Tagen nach Kauf auf wallbox.com registriert. Ohne Registrierung gilt die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren.

Was ist abgedeckt

  • Interne Elektronik, Steuerplatine und Leistungsbauteile
  • WLAN- und Bluetooth-Module
  • Ladekabel und Typ-2-Stecker
  • Gehäuse und Wandhalterung
  • Software und Firmware (Updates sind kostenlos und automatisch über WLAN)

Was ist nicht abgedeckt

  • Schäden durch fehlerhafte Installation (deshalb: nur durch Elektrofachkraft installieren lassen)
  • Physische Beschädigungen durch Aufprall, Überschwemmung oder Blitzschlag
  • Schäden durch Überspannung ohne installierten Überspannungsschutz (wir empfehlen einen Typ-2-Überspannungsschutz im Zählerkasten)
  • Normaler Verschleiß am Kabel und Stecker (kosmetisch — funktionale Defekte sind abgedeckt)

Kundensupport in Deutschland

Wallbox bietet Support per E-Mail, Live-Chat und Telefon. Die Erreichbarkeit hat sich seit der Eröffnung des europäischen Support-Centers in Barcelona deutlich verbessert. Antwortzeiten liegen bei 24–48 Stunden für E-Mail und unter 15 Minuten für den Live-Chat während der Geschäftszeiten (Montag–Freitag, 9:00–18:00 Uhr). Support ist auf Deutsch verfügbar.

Unsere Erfahrung mit dem Wallbox-Support war insgesamt positiv — technische Probleme wurden kompetent gelöst, bei einem Garantiefall wurde das Ersatzgerät innerhalb von 5 Werktagen geliefert. Bei Abrechnungs- und Kontofragen dauerte es etwas länger. Das deckt sich mit Nutzerbewertungen auf Amazon.de und in deutschen E-Auto-Foren.

Ersatzteile & Reparatur

Wallbox bietet Ersatzkabel und Wandhalterungen direkt über den Online-Shop an. Für Reparaturen außerhalb der Garantie arbeitet Wallbox mit einem Netzwerk zertifizierter Installateure in Deutschland zusammen. Die Pulsar Plus ist als Festanschluss-Gerät nicht für den Selbst-Tausch vorgesehen — eine Elektrofachkraft muss die Demontage und Neumontage übernehmen.

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Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich die Wallbox Pulsar Plus 2026?

Ja. Die Pulsar Plus bietet die beste Kombination aus Smart-Funktionen, kompaktem Design und flexibler Ladeleistung (11 kW oder 22 kW) am deutschen Markt. Power Boost allein kann 1.000–3.000 € sparen, weil eine teure Erweiterung des Netzanschlusses in vielen Fällen entfällt. Der Hauptnachteil ist der Festanschluss, der Installationskosten von 500–1.500 € verursacht.

Was ist der Unterschied zwischen 11 kW und 22 kW?

Die 11-kW-Variante lädt mit 3 × 16 A Drehstrom und ist lediglich meldepflichtig beim Netzbetreiber. Die 22-kW-Variante lädt mit 3 × 32 A und ist genehmigungspflichtig — der Netzbetreiber muss vor Installation zustimmen. In der Praxis laden die meisten E-Autos ohnehin nur mit 11 kW AC, sodass die 22-kW-Version nur bei Fahrzeugen mit 22-kW-Onboard-Lader (z. B. Renault Zoe, einige Mercedes-Modelle) einen Vorteil bringt.

Muss ich die Wallbox beim Netzbetreiber anmelden?

Ja. Wallboxen bis 11 kW sind in Deutschland meldepflichtig — Sie (oder Ihr Elektriker) müssen den Netzbetreiber über die Installation informieren. Wallboxen über 11 kW (z. B. 22 kW) sind genehmigungspflichtig — der Netzbetreiber muss die Installation vor Inbetriebnahme genehmigen. Die Meldung/Genehmigung übernimmt in der Regel der installierende Elektriker.

Funktioniert die Wallbox Pulsar Plus mit meiner PV-Anlage?

Ja. Der Eco-Smart Modus verbindet die Wallbox mit kompatiblen Wechselrichtern (SolarEdge, Fronius, Huawei, SMA, Enphase) und priorisiert Solarstrom. Sie können wählen: nur Solar, Mischung aus Solar und Netz, oder volle Ladeleistung unabhängig von der Quelle. So laden Sie Ihr E-Auto mit selbst erzeugtem Strom zu nahezu null Kosten.

Was ist Wallbox Power Boost?

Power Boost überwacht den Gesamtstromverbrauch Ihres Haushalts in Echtzeit und reduziert die Ladeleistung automatisch, wenn viel Strom verbraucht wird — etwa wenn Herd, Trockner und Wärmepumpe gleichzeitig laufen. So wird eine Überlastung der Hausinstallation verhindert, ohne einen teuren Netzanschluss-Upgrade durchführen zu müssen. Die Installation erfordert einen Stromwandler (CT-Klemme) am Zähler.

Wallbox oder go-eCharger — welche Wallbox ist besser?

Die Wallbox Pulsar Plus gewinnt bei App-Qualität, Power Boost (dynamisches Lastmanagement) und kompaktem Design. Der go-eCharger punktet bei Installationsflexibilität (auch mit Steckdose nutzbar), höherer Schutzart (IP66 vs. IP54) und der offenen API für Smart-Home-Integration. Für App-orientierte Nutzer empfehlen wir Wallbox, für Bastler und flexible Installationen den go-eCharger.

Kann ich die Wallbox Pulsar Plus draußen montieren?

Ja. Die Pulsar Plus hat die Schutzart IP54, was Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und Staub bietet. Sie ist für Betriebstemperaturen von −30 °C bis +50 °C ausgelegt. Für die Außenmontage empfehlen wir trotzdem einen geschützten Montageort (Carport, überdachter Stellplatz), um das Ladekabel und den Stecker vor dauerhafter Witterung zu schützen.

Was kostet die Installation einer Wallbox Pulsar Plus?

Rechnen Sie mit 500–1.500 € für eine typische Installation. Der Preis hängt ab von: Länge des Kabelwegs (Zählerkasten bis Wallbox), notwendigen Wanddurchbrüchen, Zustand des Zählerkastens und ob ein FI Typ B nachgerüstet werden muss. In Neubauten mit vorbereitetem Leerrohr kann die Installation auch unter 500 € liegen. Prüfen Sie aktuelle Fördermöglichkeiten Ihres Bundeslandes und Netzbetreibers.

Wie lange dauert das Laden mit der Wallbox Pulsar Plus?

Mit der 11-kW-Variante laden Sie ein typisches E-Auto (60 kWh Akku) in etwa 6 Stunden von 20 % auf 100 % — bequem über Nacht. Die 22-kW-Variante halbiert das auf rund 3 Stunden, sofern Ihr Fahrzeug dreiphasiges Laden mit 22 kW unterstützt. Für die tägliche Pendlerstrecke (ca. 40 km) reichen meist 1–2 Stunden Ladezeit.

Gibt es Förderung für die Wallbox Pulsar Plus?

Die bundesweite KfW-Förderung (Zuschuss 442) für private Wallboxen ist derzeit ausgelaufen, aber viele Bundesländer, Kommunen und Netzbetreiber bieten eigene Förderprogramme mit Zuschüssen von 200–900 €. Voraussetzung ist oft der Bezug von Ökostrom und eine fachgerechte Installation. Aktuelle Fördermöglichkeiten finden Sie in unserem Beitrag zur Wallbox-Förderung 2026.
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CheapEVCharger Team

Wir sind ein unabhängiges Team von E-Mobilität-Experten und testen seit 2024 Wallboxen für den deutschen und amerikanischen Markt. Unsere Bewertungen basieren auf Praxistests, technischer Analyse und echten Nutzererfahrungen — ohne Einfluss von Herstellern.

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