ABL Wallbox im Test: 100 Jahre Elektrotechnik
ABL SURSUM — ein Name, den die meisten Autofahrer nicht kennen, den aber jeder Elektriker in Deutschland respektiert. Seit 1923 entwickelt und produziert das fränkische Unternehmen aus Lauf an der Pegnitz Steckvorrichtungen, Schaltgeräte und Installationstechnik. Über 100 Jahre Erfahrung in der Elektrotechnik stecken in jeder ABL Wallbox — und genau das merkt man.
Die ABL eMH1 ist das Einstiegsmodell der Marke und gleichzeitig ihr Bestseller. Sie verzichtet bewusst auf App-Steuerung, WLAN und smarte Features — und konzentriert sich stattdessen auf das, was wirklich zählt: zuverlässiges Laden, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Keine Software-Updates, keine Cloud-Abhängigkeit, keine Sicherheitslücken. Einfach einstecken und laden.
In diesem ausführlichen Test bewerten wir die ABL eMH1 im Detail, vergleichen sie mit der Heidelberg Energy Control und dem go-eCharger, und klären, für wen diese kompromisslos robuste Wallbox die richtige Wahl ist.
ABL auf einen Blick
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Alle ABL Wallboxen im Vergleich
| Wallbox | Preis | Leistung | Kabel | Bewertung | Ideal für | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ABL eMH1 Wallbox 11 kW
ABL
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429 € | 11 kW (16A, 3-phasig) | 6 m | 4.3 | Pragmatische E-Auto-Besitzer, die eine robuste, zuverlässige Wallbox ohne digitalen Schnickschnack suchen — Made in Germany. | Zum Angebot |
ABL eMH1 Wallbox 11 kW
Pragmatische E-Auto-Besitzer, die eine robuste, zuverlässige Wallbox ohne digitalen Schnickschnack suchen — Made in Germany.
ABL eMH1 Wallbox 11 kW
ABL
Die ABL eMH1 ist das Gegenteil eines Tech-Gadgets — und genau das ist ihr größter Vorteil. Während Konkurrenten wie der go-eCharger oder die Wallbox Pulsar Plus mit App-Anbindung, Cloud-Features und bunten LEDs werben, setzt ABL auf ein bewährtes Prinzip: Stecker rein, Laden beginnt. Keine Registrierung, kein WLAN-Setup, keine Software-Updates.
Technisch liefert die eMH1 solide 11 kW Ladeleistung über einen dreiphasigen 16-Ampere-Anschluss mit Typ-2-Stecker. Das reicht, um die meisten Elektroautos — vom VW ID.3 über den Hyundai Ioniq 5 bis zum Tesla Model 3 — über Nacht vollständig zu laden. Ein leerer 60-kWh-Akku ist in etwa 6 Stunden wieder voll. Für den Alltag, in dem das Auto ohnehin 8–12 Stunden in der Garage steht, mehr als ausreichend.
Das 6 Meter lange Ladekabel bietet genug Reichweite für die meisten Garagen und Carports. Die Verarbeitung ist erstklassig — hier merkt man die über 100 Jahre Erfahrung in der Elektrotechnik. Das Gehäuse ist kompakt, robust und mit Schutzklasse IP54 auch für die Außenmontage an der Hauswand geeignet. Wind, Regen und Frost machen der eMH1 nichts aus.
Ein besonders wertvolles Feature ist der integrierte DC-Fehlerstromschutz (6 mA). Damit entfällt die Notwendigkeit eines teuren externen FI-Schalters Typ B, der allein 200–300 € kosten kann. In Kombination mit einem normalen FI Typ A (der in den meisten Hausinstallationen bereits vorhanden ist) ist die eMH1 vollständig abgesichert. Das senkt die Gesamtkosten für die Installation erheblich.
Was fehlt? Alles Digitale. Es gibt kein WLAN, keine App, kein Ladeprotokoll und keine Möglichkeit, den Ladevorgang aus der Ferne zu starten oder zu stoppen. Wer PV-Überschussladen, dynamisches Lastmanagement oder detaillierte Ladestatistiken braucht, muss zu teureren Modellen wie der ABL eMH3 oder dem go-eCharger Gemini greifen. Für alle anderen — und das sind erstaunlich viele E-Auto-Besitzer — ist die eMH1 die perfekte Wallbox: zuverlässig, langlebig und ohne Kompromisse bei der Qualität.
Vorteile
- Extrem robuste Verarbeitung — Made in Germany mit über 100 Jahren Erfahrung
- Einfachste Bedienung: einstecken, laden, fertig — kein Setup nötig
- Integrierter DC-Fehlerstromschutz spart teure externe FI-Typ-B-Absicherung
- IP54 Schutzklasse — geeignet für Außenmontage an der Hauswand
- Kompaktes, unauffälliges Design passt in jede Garage
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für eine deutsche Premium-Wallbox
Nachteile
- Keine App-Steuerung oder WLAN — kein Ladeprotokoll, keine Fernsteuerung
- Keine smarten Features wie Lastmanagement oder PV-Überschussladen
- Nur 11 kW — für Fahrzeuge mit 22-kW-Onboard-Lader nicht optimal
- Design eher funktional als modern — kein Designpreis
ABL im Vergleich
Die ABL eMH1 positioniert sich im Segment der robusten, nicht-smarten Wallboxen. Ihr direkter Konkurrent ist die Heidelberg Energy Control — ebenfalls Made in Germany, ebenfalls ohne App. Der go-eCharger Gemini steht als smarte Alternative dagegen.
| Merkmal | ABL eMH1 | Heidelberg Energy Control | go-eCharger Gemini |
|---|---|---|---|
| Preis | 429 € | 399 € | 679 € |
| Leistung | 11 kW | 11 kW | 11 kW (bis 22 kW) |
| Kabel | 6 m (Typ 2) | 5 m (Typ 2) | Ohne (Typ 2 Buchse) |
| WLAN / App | Nein | Nein | Ja (umfangreiche App) |
| DC-Fehlerschutz | Integriert | Nicht integriert | Integriert |
| Schutzart | IP54 | IP54 | IP54 |
| PV-Überschuss | Nein | Nein | Ja |
| Made in | Deutschland | Deutschland | Österreich |
| Garantie | 2 Jahre | 2 Jahre | 2 Jahre |
| Am besten für | Pragmatiker, die Qualität wollen | Budgetbewusste ohne Smart-Bedarf | Technikbegeisterte mit PV-Anlage |
ABL eMH1 vs Heidelberg Energy Control: Beide sind Made in Germany, beide verzichten auf smarte Features. Die Heidelberg ist 30 € günstiger, hat aber kein integriertes Ladekabel (separat erhältlich) und keinen eingebauten DC-Fehlerstromschutz — das bedeutet Mehrkosten von 200–300 € für einen externen FI Typ B. Rechnet man alles zusammen, ist die ABL eMH1 trotz des höheren Listenpreises oft die günstigere Gesamtlösung. Außerdem bietet sie mit 6 m ein längeres Kabel als die Heidelberg mit 5 m.
ABL eMH1 vs go-eCharger Gemini: Der go-eCharger kostet 250 € mehr, bietet dafür aber WLAN, App-Steuerung, PV-Überschussladen, Lastmanagement und detaillierte Ladestatistiken. Wer eine Photovoltaik-Anlage besitzt oder mehrere Wallboxen per Lastmanagement steuern will, kommt am go-eCharger kaum vorbei. Wer all das nicht braucht, spart mit der ABL eMH1 erheblich — und bekommt eine Wallbox, die vermutlich jahrzehntelang problemlos funktioniert.
Für weitere Vergleiche und die besten günstigen Wallboxen unter 500 €, siehe unseren Wallbox-Vergleich unter 500 €.
Für wen ist die ABL Wallbox geeignet?
Die ABL eMH1 ist nicht für jeden — aber für ihre Zielgruppe ist sie nahezu perfekt. Hier sind die Käuferprofile, für die diese Wallbox die beste Wahl darstellt:
Pragmatiker und Technik-Minimalisten
Sie wollen einfach nur Ihr Auto laden. Keine App herunterladen, kein Konto erstellen, kein WLAN-Passwort eingeben. Die eMH1 funktioniert vom ersten Tag an ohne jegliche Konfiguration — Stecker rein, Laden beginnt. Für Menschen, die Technologie als Werkzeug sehen und nicht als Spielzeug, ist das ein riesiger Vorteil.
Qualitätsbewusste Käufer
ABL ist kein Startup, das gestern eine Wallbox auf den Markt geworfen hat. 100 Jahre Erfahrung in der Elektrotechnik, Fertigung in Deutschland, Materialien, die auf Langlebigkeit ausgelegt sind — das spürt man bei jedem Handgriff. Wer eine Wallbox kauft, die in 15 Jahren noch genauso zuverlässig funktioniert wie am ersten Tag, liegt mit ABL richtig.
Budgetbewusste mit Qualitätsanspruch
Mit 429 € liegt die eMH1 im Mittelfeld — deutlich günstiger als smarte Premium-Wallboxen (600–900 €), aber teurer als absolute Billigmodelle. Der integrierte DC-Fehlerstromschutz spart jedoch 200–300 € bei der Installation, sodass die Gesamtkosten oft niedriger sind als bei günstigeren Wallboxen ohne diesen Schutz. Mehr dazu in unserem Vergleich günstiger Wallboxen.
Wer woanders schauen sollte
Wenn Sie eine PV-Anlage haben und Überschussladen nutzen wollen, brauchen Sie eine smarte Wallbox — die eMH1 kann das nicht. Gleiches gilt für Lastmanagement bei mehreren Wallboxen oder wenn Sie detaillierte Ladeprotokolle für die Abrechnung mit dem Arbeitgeber benötigen. In diesen Fällen empfehlen wir den go-eCharger Gemini oder die Wallbox Pulsar Plus. Einen Überblick über alle Optionen finden Sie in unserem Wallbox-Vergleich.
ABL eMH1 vs eMH2 vs eMH3: Welche ABL Wallbox passt?
ABL bietet drei Wallbox-Modelle an, die sich in Leistung und Funktionsumfang deutlich unterscheiden. Hier ein Überblick:
ABL eMH1 — Der Klassiker (429 €)
Die eMH1 ist das Einstiegsmodell und der Bestseller. 11 kW Ladeleistung, fest angeschlagenes 6-m-Kabel, keine smarten Features. Ideal für Eigenheimbesitzer, die einfach nur laden wollen. Der integrierte DC-Fehlerstromschutz macht die Installation unkompliziert und kostengünstig.
ABL eMH2 — Die Geschäftslösung (ca. 699 €)
Die eMH2 richtet sich an gewerbliche Nutzer und Mehrfamilienhäuser. Sie bietet RFID-Zugangskontrolle, einen integrierten MID-konformen Stromzähler für die Abrechnung und optional Lastmanagement. Die Ladeleistung beträgt ebenfalls 11 kW (oder 22 kW in der stärkeren Variante). Für Vermieter, Arbeitgeber und Tiefgaragen-Installationen die richtige Wahl.
ABL eMH3 — Die Smarte (ca. 899 €)
Das Flaggschiff bietet alles, was die eMH1 vermissen lässt: WLAN, App-Steuerung, Lastmanagement, OCPP-Kompatibilität und optionales PV-Überschussladen. Die eMH3 konkurriert direkt mit dem go-eCharger Gemini und der Wallbox Pulsar Plus — allerdings zum höheren Preis. Wer auf Made in Germany auch bei smarten Features Wert legt, findet hier das passende Modell.
Unsere Empfehlung
Für die meisten Eigenheimbesitzer ist die eMH1 die richtige Wahl. Die smarten Features der eMH3 klingen gut, werden aber von vielen Nutzern im Alltag kaum genutzt. Wer nach 6 Monaten merkt, dass er doch eine App braucht, kann immer noch upgraden — aber die Robustheit und Einfachheit der eMH1 lässt sich nicht nachrüsten.
Installation & Anschluss der ABL eMH1
Die Installation der ABL eMH1 ist vergleichsweise unkompliziert — gerade weil die Wallbox keine Software-Konfiguration erfordert. Hier die wichtigsten Punkte:
Elektrische Voraussetzungen
- Anschluss: 3-phasig, 400V, 16A — fest verdrahtet (kein Stecker)
- Absicherung: 3 × 16A Leitungsschutzschalter (Typ C empfohlen)
- Fehlerstromschutz: FI Typ A reicht aus — der DC-Schutz (6 mA) ist in der eMH1 bereits integriert
- Kabelquerschnitt: Mindestens 2,5 mm² Kupfer, bei längeren Leitungswegen 4 mm²
- Zuleitung: 5-adrig (L1, L2, L3, N, PE)
Meldepflicht und Genehmigung
In Deutschland gilt seit 2019: Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Für Wallboxen bis 11 kW (wie die eMH1) reicht eine einfache Anmeldung — keine Genehmigung erforderlich. Das Formular stellt Ihr lokaler Netzbetreiber bereit, und viele Elektriker übernehmen die Anmeldung als Teil der Installation.
Wallboxen über 11 kW (z. B. die eMH3 mit 22 kW) sind genehmigungspflichtig — der Netzbetreiber kann die Installation ablehnen oder Auflagen machen. Ein weiterer Grund, warum die 11-kW-eMH1 für die meisten Haushalte die pragmatischste Wahl ist.
Montage
Die eMH1 wird an der Wand montiert — in der Garage, im Carport oder an der Hauswand. Die IP54-Schutzklasse erlaubt die Außenmontage ohne zusätzliches Gehäuse. Die Abmessungen (450 × 240 × 115 mm) sind kompakt genug für enge Garagen. Die Zuleitung wird von hinten oder unten eingeführt.
Installationskosten
Typische Gesamtkosten für die Installation:
- Wallbox: 429 €
- Elektrikerkosten: 200–500 € (je nach Leitungsweg und Aufwand)
- FI Typ A: 30–50 € (falls nicht vorhanden)
- Gesamt: 660–980 €
Zum Vergleich: Bei Wallboxen ohne integrierten DC-Schutz kommen zusätzlich 200–300 € für einen FI Typ B hinzu. Die ABL eMH1 spart hier bares Geld. Informationen zur aktuellen Förderung finden Sie in unserem Wallbox-Förderung 2026 Guide.
ABL Qualität: 100 Jahre Elektrotechnik-Erfahrung
ABL SURSUM wurde 1923 in Lauf an der Pegnitz gegründet — einer Kleinstadt in Mittelfranken, die seitdem zum Zentrum der deutschen Steckvorrichtungsindustrie geworden ist. Was als kleine Werkstatt begann, ist heute ein mittelständisches Unternehmen mit über 800 Mitarbeitern und einem der modernsten Werke für Elektroinstallationstechnik in Europa.
Was macht ABL anders?
Im Wallbox-Markt 2026 dominieren zwei Typen von Herstellern: Tech-Startups, die smarte Ladestationen mit Cloud-Anbindung entwickeln, und etablierte Elektrotechnik-Unternehmen, die ihre Jahrzehnte an Erfahrung in neue Produkte übersetzen. ABL gehört klar zur zweiten Kategorie — und das ist ein Vorteil.
- Fertigungstiefe: ABL produziert nicht nur Wallboxen, sondern auch die Steckvorrichtungen, Gehäuse und Schaltelemente selbst. Diese vertikale Integration ermöglicht eine Qualitätskontrolle, die reine Wallbox-Marken nicht bieten können.
- Materialauswahl: Die Gehäuse der eMH-Serie bestehen aus schlagfestem, UV-beständigem Kunststoff. Die internen Komponenten sind auf mindestens 10.000 Ladezyklen ausgelegt — bei täglichem Laden entspricht das über 27 Jahren Nutzung.
- Prüfstandards: Jede ABL Wallbox durchläuft eine 100%-Prüfung am Ende der Fertigungslinie. Nicht Stichproben — jedes einzelne Gerät wird getestet.
Made in Germany — nicht nur ein Label
Bei ABL ist „Made in Germany" keine Marketing-Floskel. Die Entwicklung, Fertigung und Qualitätskontrolle finden komplett am Standort Lauf an der Pegnitz statt. Das bedeutet kurze Wege, schnelle Reaktion auf Qualitätsprobleme und eine Lieferkette, die nicht von internationalen Logistikproblemen abhängt. In einer Branche, in der viele Wallboxen in China gefertigt und in Europa nur gelabelt werden, ist das ein echtes Differenzierungsmerkmal.
Keine App, kein Problem: Warum eine einfache Wallbox reicht
In einer Welt, in der jedes Gerät eine App braucht, wirkt die ABL eMH1 fast rebellisch. Keine WLAN-Verbindung, kein Benutzerkonto, keine Cloud. Aber ist das wirklich ein Nachteil? Für die Mehrheit der privaten Wallbox-Nutzer: Nein.
Die Wahrheit über smarte Wallbox-Features
Umfragen unter Wallbox-Besitzern zeigen ein interessantes Bild: Die meisten nutzen nach den ersten Wochen nur noch eine Funktion regelmäßig — den Timer. Und den bieten die meisten Elektroautos bereits über die Fahrzeug-App. Ladeprotokolle, Energiestatistiken und Fernsteuerung klingen toll im Werbeprospekt, werden aber im Alltag selten gebraucht.
Vorteile einer analogen Wallbox
- Keine Sicherheitslücken: Jedes WLAN-fähige Gerät ist ein potenzielles Einfallstor. Die eMH1 hat keine Netzwerkschnittstelle — sie kann nicht gehackt werden.
- Keine Abhängigkeit vom Hersteller: Cloud-basierte Wallboxen funktionieren nur, solange der Hersteller seine Server betreibt. Wenn ein Wallbox-Startup in 5 Jahren den Betrieb einstellt, wird die smarte Wallbox zur teuren dummen Wallbox. Die eMH1 funktioniert unabhängig — auch in 20 Jahren.
- Keine Softwareprobleme: Kein „Bitte aktualisieren Sie die Firmware", kein „Verbindung zum Server fehlgeschlagen", kein „App-Update erforderlich". Die eMH1 tut, was sie soll — immer.
- Datenschutz: Keine Ladedaten in der Cloud, keine Standorterfassung, keine Nutzungsprofile. Für datenschutzbewusste Käufer ein wichtiger Punkt.
Wann eine App doch sinnvoll ist
Es gibt legitime Gründe für eine smarte Wallbox: PV-Überschussladen (die Wallbox passt die Ladeleistung an die Solarproduktion an), Lastmanagement bei mehreren Wallboxen, und die Abrechnung von Dienstwagenladung über einen geeichten Stromzähler. Wer eines dieser Features braucht, sollte zur smarten Alternative greifen. Alle anderen sparen mit der eMH1 Geld und Nerven.
ABL Garantie & Service
ABL bietet eine 2-jährige Herstellergarantie auf alle eMH-Wallboxen. Das entspricht dem gesetzlichen Minimum und dem Branchenstandard — die meisten Wallbox-Hersteller bieten ebenfalls 2 Jahre.
Was die Garantie abdeckt
- Material- und Verarbeitungsfehler
- Elektronische Komponenten und Steuerungstechnik
- Kabel und Steckvorrichtungen bei normalem Gebrauch
- DC-Fehlerstromschutzmodul
Was die Garantie nicht abdeckt
- Schäden durch fehlerhafte Installation (deshalb immer einen Fachbetrieb beauftragen)
- Mechanische Beschädigungen durch äußere Einwirkung
- Normaler Verschleiß am Ladekabel und Stecker
- Schäden durch Überspannung oder Blitzschlag (ein Überspannungsschutz wird empfohlen)
Service und Ersatzteile
Als deutsches Unternehmen mit eigener Fertigung bietet ABL eine langfristige Ersatzteilversorgung — ein Vorteil gegenüber internationalen Marken, bei denen der Service oft über Importeure läuft. Der technische Support ist per E-Mail und Telefon erreichbar und wird direkt von ABL in Lauf an der Pegnitz betreut — nicht von einem ausgelagerten Call-Center.
Langlebigkeit in der Praxis
Die eMH1 ist auf mindestens 10.000 Ladezyklen ausgelegt. Bei täglichem Laden entspricht das einer Lebensdauer von über 27 Jahren — weit über die Garantiezeit hinaus. Da keine Software veralten kann und keine mechanischen Verschleißteile (außer dem Ladekabel) verbaut sind, ist die tatsächliche Lebensdauer einer ABL Wallbox primär durch die Qualität der Installation begrenzt, nicht durch das Gerät selbst.
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Häufig gestellte Fragen
Ist die ABL eMH1 eine gute Wallbox?
Brauche ich einen FI Typ B für die ABL eMH1?
Kann die ABL eMH1 mit einer Solaranlage genutzt werden?
Wie schnell lädt die ABL eMH1?
Muss die ABL eMH1 beim Netzbetreiber angemeldet werden?
Was ist der Unterschied zwischen ABL eMH1 und eMH3?
Ist die ABL eMH1 für die Außenmontage geeignet?
Wie hoch sind die Installationskosten für die ABL eMH1?
Kann ich mit der ABL eMH1 auch ein Tesla laden?
Gibt es Förderung für die ABL eMH1?
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